Eichin plant weitere Leih-Geschäfte mit Chelsea

Hoffnung auf neuen De Bruyne

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Kevin De Bruyne verabschiedet sich in eine „große Zukunft“.

Bremen / Nürnberg - Am Ende gab er sein letztes Hemd. Kevin De Bruyne knüllte das Trikot zusammen, warf es über den Zaun der Menge zu, klatschte den Fans noch kurz Applaus und zog dann einen Schlussstrich unter ein Jahr Werder Bremen.

„Ich war sehr glücklich hier“, resümierte die Leihgabe des FC Chelsea, und dem Zuhörer kam unweigerlich in Erinnerung, wie sich De Bruyne im vergangenen Herbst in einem Interview bitterlich über Land und Leute in Bremen beklagt hatte.

Vielleicht ist er ja tatsächlich noch warm geworden mit seiner Übergangsheimat. Sportlich war die Zeit bei Werder – allen Bremer Problemen und Sorgen zum Trotz – eine „gute Zeit“ für ihn: „Ich habe viel gelernt, persönlich Fortschritte gemacht.“

Tatsächlich war De Bruyne in einer schwachen Mannschaft der große Lichtblick. Wie auch in Nürnberg, wo er zwei Tore erzielt und sein Saisonkonto auf zehn Treffer geschraubt hatte. Dennoch reichte es nicht zu einem Punktgewinn, Werder verlor zum Saisonabschluss 2:3. „Im Grunde“, sagte Interimstrainer Wolfgang Rolff später, „hätten wir zwei Kevin De Bruynes gebraucht. Seine Tempowechsel vor dem Tor sind einmalig. Er hat eine große Zukunft vor sich. Von daher ist es traurig, dass er Werder Bremen verlässt.“

Aber der FC Chelsea hatte den belgischen Nationalspieler eben zum Lernen nach Bremen geschickt. Nun geht De Bruynes Karriere entweder in London oder aber bei Borussia Dortmund weiter.

Und Werder bleibt nur die Erinnerung an einen etwas verschlossenen Menschen, aber großartig veranlagten Fußballer. Sportchef Thomas Eichin hätte liebend gerne wieder so einen und plant weitere Anleihen beim FC Chelsea. „Die werden eventuell den einen oder anderen Spieler haben, der für uns interessant ist. Ich werde irgendwann im Juni das Gespräch mit Chelsea führen“, kündigte er an. Die Hoffnung, einen neuen De Bruyne zu bekommen, ist aus Eichins Sicht berechtigt: „Wir haben gezeigt, dass wir ein Verein sind, wo sich ein Spieler wie Kevin perfekt entwickeln kann. Das wird Chelsea sicher berücksichtigen.“ · csa

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