„Hoffentlich ein Unterschied-Spieler“

Kollegen loben Hajrovic

Rouven Schröder verfolgt den Werdegang von Izet Hajrovic schon seit Jahren. Da spielte der heute 22-Jährige noch in der Schweiz. „Er war zu seiner Zeit in Zürich sehr auffällig, wuchs über das Leistungsniveau hinaus und musste den nächsten Schritt machen“, erinnert sich Werders Profifußball-Direktor. Dieser nächste Schritt führte Hajrovic in die Türkei.

Doch sein Auftritt bei Galatasaray Istanbul endete nach einem halben Jahr mit einer schmutzigen Trennung. Schröder gab Werder dann den Tipp, Hajrovic nach Bremen zu holen. Es gelang. „Er hat sich hier gleich ganz klar eingeordnet, das ist total positiv. Sein Potenzial ist absolut zu erkennen“, findet Schröder und fügt an: „Wir können uns über einen tollen Spieler freuen.“ Das tun die Teamkollegen bereits. Wen man auch fragt: Dem bosnischen Nationalspieler wird einiges zugetraut. Das sagt . . .

Nils Petersen: „Natürlich sind über die Jahre einige Spieler weggegangen, die den Unterschied ausmachen können. Etwa Kevin De Bruyne oder zuletzt Aaron Hunt. Ich hoffe aber, dass Izet auch so ein Unterschied-Spieler ist. Ich kann mir nicht helfen: Er sieht ein bisschen aus wie Messi. Er hat ein offensives Denken, ein gutes linkes Bein, zieht gerne nach innen. Er kann uns zweifellos weiterbringen.“

Felix Kroos: „Man muss ihm Zeit geben, wie allen Neuzugängen. Es ist schon jetzt zu erkennen, dass er gute Qualitäten hat – an den Bewegungsabläufen, an den guten Bällen, die er spielt, an den starken Dribblings.“

Zlatko Junuzovic: „Wir haben schon ein paar Worte gewechselt, ich habe ja auch bosnische Wurzeln. Er ist sehr nett und offen. Izet hat einen starken linken Fuß, ist technisch begabt und dynamisch.“

Sebastian Prödl: „Wenn er nach innen zieht und mit links abschließt, kann er zu einer echten Waffe für uns werden. Seine Ansätze gefallen mir.“

Clemens Fritz: „Er hat ein gutes Auge und ist flink. Sehr, sehr gute Bewegungen, guter Fuß.“

mr

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