High Noon in Stuttgart – und nur ein Bremer zittert

Werder-Bremen - BREMEN (csa) · Morgen gilt’s: Um 12.00 Uhr wird Bundestrainer Joachim Löw seinen – zunächst noch 30 Spieler umfassenden – WM-Kader bekanntgeben. Highnoon im Schwabenland. Für die deutschen Werder-Profis sind dann allerdings kaum Überraschungen zu erwarten. Weder negative noch positive.

Per Mertesacker, Tim Wiese, Mesut Özil und Marko Marin gehören zum harten Kern des DFB-Teams. Dass sie schlussendlich auch im 23er-Aufgebot für Südafrika (muss bis 1. Juni benannt werden) stehen, gilt als sicher. WM-Wahrscheinlichkeit: 100 Prozent.

Ein Wackelkandidat ist lediglich Aaron Hunt. Im vergangenen November debütierte er im DFB-Team, wurde so überhaupt erst zur Alternative. Zum Kreis der 30 Besten wird er vermutlich gehören – aber dann?

Null Chance hat Torsten Frings. Das Zerwürfnis mit Löw ist so tief wie der St. Andreas-Graben, eine Versöhnung aus der personellen Not heraus absolut ausgeschlossen. Frings sagt das mehr als deutlich: „Es macht für mich auch keinen Sinn, da jetzt noch mitzufahren. Um gute Leistungen zu bringen, muss man auch das Vertrauen des Trainers spüren und Vertrauen in den Trainer haben. Aber Vertrauen habe ich zu Löw überhaupt nicht mehr“, sagte Frings gestern. Tür zu, Schlüssel weggeschmissen.

Während für den 33-Jährigen das Kapitel Nationalmannschaft beendet ist, darf Philipp Bargfrede darauf hoffen, dass für ihn bald eines beginnt. Der 21-Jährige ist die Entdeckung der Saison bei Werder, aber noch nicht bei Löw. Doch das, Bargfrede sieht es selbst so, wäre auch etwas zu flott: „Mit der Nationalmannschaft habe ich mich noch nie beschäftigt.“ Und dass er die große Überraschung der Nominierungszeremonie sein könnte, schließt er im Grunde aus: „Meine Chancen liegen vielleicht bei 0,5 Prozent – oder noch darunter“, grinst der Mittelfeldspieler.

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