Hier schuftet und entspannt Werder

Trainer Schaaf öffnet (fast) alle Türen

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Eine Dreiviertelstunde lang zeigte Thomas Schaaf dem Dutzend Journalisten aus Print, Hörfunk und TV alle Bereiche des noblen „Gloria Serenity Resorts“

Belek - Thomas Schaaf lässt Medienvertreter ins Allerheiligste, das Bremer Mannschaftsquartier – und dann bietet sich der Werder-Trainer auch noch höchstpersönlich als Hotelführer an. Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Gestern Mittag in Belek.

Eine Dreiviertelstunde lang zeigte der 51-Jährige dem Dutzend Journalisten aus Print, Hörfunk und TV alle Bereiche des noblen „Gloria Serenity Resorts“ – wo auch der türkische Erstligist Trabzonspor abgestiegen ist – und war dabei locker und auskunftsfreudig. Ein kundiger Gäste-Guide, der nun schon zum zwölften Mal in Belek ist, „gefühlt aber zum 143. Mal“. Sein Zimmer sei „nicht außergewöhnlich, nur das beste im Hotel“, scherzte Schaaf zu Beginn des Rundgangs im Außenbereich. Weiter ging’s durch die Lobby in einen Speisesaal, den Werder ganz für sich allein hat. „Beim Essen sollte man sich Zeit nehmen und auf gute Mischkost achten. Wenn der Teller bunt ist, ist das schon mal gut“, meinte Schaaf und stellte zur Veranschaulichung einen Obstteller mit Orangen, Kiwis, Erdbeeren und Ananas zusammen. Tabus bei den Lebensmitteln gibt es nicht. Schaaf: „Wir machen aber immer wieder Gewichtskontrollen. Und wenn Schwankungen da sind, haken wir ein und geben Zusatzinformationen.“

Nächste Station war der Spielertrakt. Ein von Grünpflanzen gesäumter Korridor – links und rechts die Zimmer, die sich die Profis meistens zu zweit teilen. „Es sei denn, einer schläft unruhig oder schnarcht“, sagte der Bremer Coach. Sein eigener Raum ist nicht im Erdgeschoss, sondern eine Etage höher. „Ich brauche ein bisschen mehr Ruhe“, schmunzelte Schaaf. Es folgten Einblicke in den Meeting-Raum, wo er seinen Spielern Videos zeigt, das taktische Verhalten schult oder Gespräche führt, und in den exquisiten Spa-Bereich mit einem einladenden Pool und einer Auswahl an verschiedenen Saunen.

Einblicke in Werders Hotel

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Hier dürfen und sollen die Profis nach den Trainingseinheiten entspannen. „Ob ich es selbst mal da rein schaffe, weiß ich noch nicht“, meinte Schaaf. Abschließend führte er die Besuchergruppe in den Fitnessbereich, wo morgens als erste Tageseinheit an den Geräten geschwitzt wird.Den Freizeit- und Spieleraum mit Billardtischen und Bowlingbahn sparte Schaaf bei der Besichtigungstour übrigens bewusst aus: „Wenn wir mit unserem Programm durch sind, gehen da ohnehin nicht mehr so viele hin . . .“

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