Heynckes lobt seine Reservisten

J. Heynckes

Werder-Bremen - Von Arne HelmsLEVERKUSEN · Andere gehen mit 65 Jahren in Rente, Jupp Heynckes dagegen gibt als Trainer von Bayer Leverkusen Vollgas – und vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen auch gerne Interviews.

?Herr Heynckes, Sie haben die Arbeit von Werder stets gelobt. Jetzt gab es empfindliche Niederlagen – ist Werder nicht mehr so stark wie früher?

!Werder war über Jahre hinweg der erste Konkurrent der Bayern, das ist bewundernswert. Diese Saison sind ihre Leistungen allerdings sehr unterschiedlich. Aber dafür gibt es Gründe: Die Ausfälle von Topspielern wie Mertesacker und Naldo über längere Zeit zu kompensieren, das ist auch für Werder schwierig. Warten Sie ab, bis Pizarro und Frings wieder dabei sind – dann sieht das ganz anders aus.

?Bayer plagen ähnliche Probleme. Aber Ihr zweiter Anzug passt offenbar besser?

!Es ist in der Tat so, dass ich mit meinen Spielern, die von hinten an die Tür der Mannschaft klopfen, sehr zufrieden sein kann. Das ist auch als Lob an unsere Scouts zu verstehen.

?Sie haben noch nie als Trainer gegen Thomas Schaaf gewonnen . . .

!Tatsächlich? Naja, ich war ja auch einige Jahre im Ausland. Aber die Spiele zwischen uns waren immer sehr eng. Normalerweise ist Werder eine Hausnummer. Aber wenn Eckpfeiler wegbrechen, haben es auch sie schwierig.

?. . . und bekommen in Mailand eine 0:4-Packung. Wissen Sie jetzt, wie man Werder besiegt?

!Ich habe das Spiel nicht sehen können. Aber Werder ist eine Mannschaft, die sich immer wieder neu sammeln kann. Ich messe die Bremer nicht am 0:4 in Mailand, sondern am 3:2 gegen den HSV. Da waren sie so drauf, wie man es von ihnen kennt: gut strukturiert, laufstark, spielerisch gut.

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