Dutt soll sich ein Bild vom Stürmer machen

Ab heute spielt auch Akpala vor

+
Joseph Akpala hat seinen Urlaub beendet und trainiert wieder in Bremen. ·

Bremen - Wochenlang war Thomas Eichin auf Stürmerjagd, nun bekommt der Werder-Sportchef einen Angreifer kostenlos auf dem Silbertablett serviert: Joseph Akpala steigt heute in die Vorbereitung des Bundesligisten ein.

Der Nigerianer hatte wegen seiner Teilnahme am Confed-Cup in Brasilien bis gestern Urlaub bekommen. „Schön, dass er da ist“, freut sich Eichin. Der 46-Jährige mag es allerdings nicht, wenn sein öffentlich gewordenes Werben um Stürmer wie Aleksandar Tonev, Matej Vydra oder Alfred Finnbogason in Verbindung mit der Personalie Akpala gebracht wird: „Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.“

Wirklich? Das Interesse an anderen Angreifern spricht nicht gerade für ein hohes Vertrauen in die Qualitäten von Akpala. Was auch gar nicht überraschen würde. Denn der 26-Jährige hat in seiner ersten Saison bei Werder wenig bis gar nichts gezeigt. Ein Tor in 21 Bundesliga-Spielen ist eine erschreckende Bilanz. Allerdings: Der 1,5-Millionen-Einkauf vom FC Brügge kam fast nur als Joker zum Einsatz, stand ganze drei Mal in der Startelf. Im Frühjahr hatte ihn ein Innenbandriss im Knie sieben Wochen außer Gefecht gesetzt.

Eichin, der erst seit Februar als Sportchef für Werder im Einsatz ist, sagt deshalb auch: „Joseph war doch fast nur verletzt.“ Eine Beurteilung sei deshalb schwierig. Abgeschrieben habe er Akpala ganz sicher nicht: „Joseph ist nigerianischer Nationalspieler. Und blind sind sie dort auch nicht.“ Will heißen: Wer mit einem Afrikameister zum Confed-Cup darf, der muss auch etwas drauf haben. Beim Turnier in Brasilien konnte Akpala das jedoch nur andeuten. Beim 6:1 gegen Tahiti war er lediglich Zuschauer, bei der 1:2-Niederlage gegen Uruguay wurde er nach 74 Minuten eingewechselt und beim 0:3 gegen Spanien nach 71 Minuten beim Stand von 0:2 ausgewechselt. Für seinen Auftritt gegen den Welt- und Europameister bekam Akpala immerhin ganz gute Kritiken.

„Er kann jetzt bei uns zeigen, was er drauf hat“, sagt Eichin und erinnert Akpala daran, dass in Robin Dutt nun ein neuer Coach an der Seite steht: „Das ist auch für Joseph eine Chance. Robin wird sich in den nächsten zwei, drei Wochen ein Bild von ihm machen – und dann sehen wir weiter.“ Dabei befindet sich Akpala in einer komfortablen Situation: Sein sicherlich nicht schlecht dotierter Vertrag mit Werder läuft noch bis 2016. · kni

Siebter Dschungel-Tag in Bildern: Ekel-Prüfung und Klo-Erlebnis

Siebter Dschungel-Tag in Bildern: Ekel-Prüfung und Klo-Erlebnis

Alexander Zverev nun gegen Nadal - Djokovic ausgeschieden

Alexander Zverev nun gegen Nadal - Djokovic ausgeschieden

Die deutschen Promis bei der Berliner Fashion Week - Bilder

Die deutschen Promis bei der Berliner Fashion Week - Bilder

Grippewelle 2017: Die aktuelle Lage in Deutschland

Grippewelle 2017: Die aktuelle Lage in Deutschland

Meistgelesene Artikel

Neue Chance für Maximilian Eggestein

Neue Chance für Maximilian Eggestein

Ekici in Trabzon suspendiert

Ekici in Trabzon suspendiert

Rummenigge redet nicht so gerne über Gnabry

Rummenigge redet nicht so gerne über Gnabry

„Auf dem Spinning-Rad im Kraftraum einfacher“

„Auf dem Spinning-Rad im Kraftraum einfacher“

Kommentare