Für die Co-Trainer Rolff und Hönerbach ist „die Tür nicht zu“, aber ihre Zukunft ist unsicher

Heute gefordert, bald gefeuert?

Bremen - In Nürnberg sitzen heute Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach als verantwortliches Trainer-Duo auf der Bremer Bank. Sie werden die Saison zu Ende bringen – und dann? Es riecht nach Trennung, wenn der neue Chefcoach gefunden ist.

„Das ist das Geschäft“, sagt Rolff, der sich erst gar keinen Illusionen hingegeben hat, er könne Schaafs Nachfolger werden: „Das war nie ein Thema. Wenn man neun Jahre mit dem Cheftrainer zusammengearbeitet hat, ist man verknüpft, hat fast die gleichen Gedanken oder Ideen.“ Mit anderen Worten: Er wäre wie Schaaf.

Damit scheidet Rolff in den Augen der Bremer Geschäftsführung definitiv aus. „Wir haben klar betont, dass wir einen Trainer von außen wollen. Weil ich der Meinung bin, dass wir hier jetzt einen Neuanfang machen. Und ein Neuanfang geht nicht mit Trainern, die über viele Jahre mit Thomas Schaaf gearbeitet haben – und wenn ich sie noch so sehr schätze“, sagte Sportchef Thomas Eichin.

Vielleicht können Rolff und Hönerbach (beide Verträge laufen bis 2014) als Co-Trainer weiter bei Werder wirken – wenn der neue Chef sie haben will. Eichin: „Die Tür ist nicht zu.“ Rolff würde „gerne bleiben“, erwartet aber offenbar die Beurlaubung. Er habe schließlich in einem Boot mit Schaaf gesessen.

Aber heute ist er gemeinsam mit Hönerbach noch gefordert. Werder will zum Saisonabschluss endlich einen Sieg – nach zuvor zwölf vergeblichen Anläufen. „Gewinnen wir“, meinte Wolfgang Rolff, „werden wir sicher sagen, dass der Sieg für Thomas Schaaf ist.“ · csa

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