Werder braucht dringend Punkte in Hoffenheim

Heute beginnt die „heiße Phase“

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Ein Platz ist frei im Bremer Mittelfeld – und den wird heute in Hoffenheim vermutlich Clemens Fritz (rechts, hier im Zweikampf mit Niclas Füllkrug) einnehmen. Der Kapitän steht vor seinem Comeback in der Werders Anfangself.

Bremen - Von Malte Rehnert. Mit einer gehörigen Portion Entschlossenheit im Gepäck hat sich der Werder-Tross gestern Nachmittag auf den Weg nach Sinsheim gemacht.

Man müsse die verbleibenden drei Partien bis zur Winterpause (heute um 15.30 Uhr bei 1899 Hoffenheim, dann in Frankfurt und gegen Nürnberg) als „heiße Phase betrachten“ und Punkte sammeln, forderte Innenverteidiger Sebastian Prödl. „Wir haben schnell die Chance, es besser zu machen als gegen Leverkusen. Und wir haben den großen Ansporn, die Dinge zu verändern“, sagte Trainer Thomas Schaaf vor dem Auswärtsauftritt beim Tabellen-16. und kündigte an: „Wir wollen wieder guten Fußball spielen, griffiger sein als zuletzt und aktiver in den Zweikämpfen.“

Abschlusstraining am Samstag

Abschlusstraining Werder am Samstag

Die am Ende deutliche 1:4-Pleite am Mittwoch gegen Leverkusen ist inzwischen abgehakt. „Wir sind sehr sachlich damit umgegangen. Wir wissen, dass der Gegner besser war und können das einordnen“, meinte Schaaf. Heute freilich soll Werder wieder das bessere Team sein und wichtige Punkte holen, um oben dran zu bleiben.

Dabei wird es mindestens eine Änderung in der Bremer Startelf geben. Mittelfeldmann Zlatko Junuzovic ist nach der fünften Gelben Karte gesperrt, sein Platz auf der „Sechs“ frei – und den wird vermutlich Clemens Fritz einnehmen. Der Kapitän, der wegen einer Sehnenzerrung im Adduktorenbereich sechs Wochen gefehlt hatte, wurde zuletzt zwei Mal eingewechselt und ist nun wieder bereit für die Anfangsformation. „Wir wissen, was wir an ihm haben – er ist unser Kapitän, kommt mit jeder Einheit näher ran. Schon bald werden wir ihn wieder so erleben, wie wir ihn brauchen“, hatte Schaaf bereits am Freitag über den 31-Jährigen gesagt. Aber: Beim Abschlusstraining musste Fritz gestern in der B-Mannschaft ran.

Genau wie zwei andere Etablierte: Sebastian Prödl und Eljero Elia standen ebenfalls nicht in der vermeintlichen Bremer A-Formation, stattdessen spielte Assani Lukimya an der Seite von Sokratis in der Innenverteidigung, Niclas Füllkrug gab den Linksaußen. Und: Aleksandar Ignjovski – und nicht der nach abgesessener Sperre wieder spielberechtigte Lukas Schmitz – verteidigte hinten links.

Aber all das muss nichts heißen, Schaaf wechselt in der letzten Einheit vor Spielen gerne mal durch. Für einen Einsatz von Schmitz spricht zum Beispiel, dass der Coach den Ex-Schalker gerade ausdrücklich gelobt hat: „Lukas hat zuletzt gut gespielt. Wir sind froh, dass er wieder dabei ist.“ Das klingt nach Startelf.

Komplett fehlen wird heute dagegen Ersatzkeeper Raphael Wolf. „Er hat leichte Hüftprobleme, deswegen nehmen wir Richard Strebinger mit“, erklärte Schaaf. Erneut im Kader ist zudem Johannes Wurtz. Der 20-jährige Stürmer hatte sich am Freitagabend mit einem Doppelpack für Regionalligist Werder II (beim 3:1 gegen Wilhelmshaven) nachhaltig für eine Nominierung empfohlen.

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