Herzog verteidigt Arnautovic und die Bremer Defensive

Treffen in Bremen: Andreas Herzog und Marko Arnautovic.

BREMEN (kni) · Andreas Herzog erging es am Dienstagabend im Weserstadion wie vielen Werder-Fans: Er war ziemlich erschrocken über das Defensivverhalten seines Ex-Clubs gegen Twente Enschede: „Werder macht im Spiel nach vorne einfach zu viele große Fehler. Da sieht die Abwehr zwangsläufig schlecht aus und kann fast gar nichts machen.“

Herzog war als Experte für den TV-Sender Sky in Bremen gewesen. Und die Gelegenheit nutzte der U 21-Coach von Österreich, am Tag nach dem Twente-Spiel seine Landsleute Marko Arnautovic und Sebastian Prödl zu treffen. Nach dem Training ging’s gestern zum gemeinsamen Mittagessen. „Ich muss doch schauen, wie es unseren Ösis hier geht“, berichtete der 42-Jährige, der in den 90er Jahren für Werder kickte und dem Club die Verpflichtung von Arnautovic ans Herz gelegt hatte. Und Herzog glaubt weiterhin an die Qualitäten des Angreifers: „Wenn er sein Potenzial abruft, kann ihm hier niemand das Wasser reichen. Schade, dass er im Pokal gegen die Bayern nicht getroffen hat. Dann wäre er der Held gewesen. Jetzt muss er sich so einen Status erst wieder erarbeiten.“ Dass Arnautovic dabei mit seiner manchmal durchaus arrogant wirkenden Art auch mal aneckt, ist Herzog egal: „Natürlich ist Marko etwas extrovertiert, aber mit lauter Ministranten gewinnst du auch kein Spiel.“

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