Werder will sich in allen Bereichen verbessern

Mit Harmonie zurück nach Europa

Bremen - Alles soll besser werden bei Werder Bremen – der Fußball, die Platzierung, besonders aber auch die Atmosphäre im und um den Verein. „Wir wollen wieder eine positive Grundstimmung haben, das ist in der letzten Saison viel zu kurz gekommen.

Es wurde viel über Geld oder die Verletzten geredet – oder darüber, dass das Trikot nicht in Ordnung war“, meinte Sportchef Klaus Allofs gestern Mittag nach der ersten Einheit der neuen Spielzeit. Auf die Mannschaft bezogen, dürften seine Worte bedeuten: Keine Ego-Trips mehr, dafür mehr Teamgeist – der hatte in der Hinserie der vergangenen Saison total gefehlt und war erst im erbitterten Kampf um den Klassenerhalt zurückgekehrt.

Auch Trainer Thomas Schaaf setzt auf den Zusammenhalt und ein schnelles Zusammenwachsen: „Ich hoffe, dass wir ein Gebilde bauen können, das harmoniert. Wir wollen wieder diese Leichtigkeit des Fußballs haben – aber das geht nur, wenn Automatismen eingeschliffen sind. Sicherheit, Souveränität, Überzeugung – das sind Dinge, die wir in der Vorbereitung intensiv erarbeiten werden.“

All das mit dem Ziel, 2012 auf die lukrative europäische Bühne zurückzukehren. „Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten in der Bundesliga“, urteilte Allofs: „Entweder man spielt gegen den Abstieg oder um die internationalen Plätze – wir wollen letzteres schaffen.“ Weiter aus dem Fenster wollte sich der 54-Jährige lieber nicht lehnen: „Das ist nicht angebracht. Wir wissen noch gar nicht, wie sich unser Kader entwickeln und wie der Konkurrenzkampf aussehen wird.“ · mr

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