In Hannover geht es heute um die letzten Plätze

Generalprobe mit Positionskämpfen

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Was sich Philipp Bargfrede von der Partie gegen 96 wünscht? „Die Null halten, gut spielen, gewinnen.“

Bremen - In acht Tagen geht es wieder los. Dann startet Werder Bremen mit dem Heimspiel gegen Hertha BSC in die Bundesliga-Rückrunde. Aber schon heute absolviert das Team von Trainer Viktor Skripnik bei Hannover 96 (15.30 Uhr) die Generalprobe. „Es ist ein guter Test vor dem Start. Danach wissen wir, wo wir stehen“, sagt Mittelfeldmann Philipp Bargfrede. Für Fans ist die Partie allerdings nicht gedacht, unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird in der HDI-Arena der Bundesliga-Ernstfall geprobt.

Coach Skripnik erhofft sich die letzten Aufschlüsse, wem er gegen Hertha vertrauen kann. „70 bis 80 Prozent der Mannschaft stehen schon“, sagt der 45-Jährige. Der Rest muss sich noch finden. „Auf zwei, drei Positionen entscheiden Kleinigkeiten, manchmal auch die Tagesform“, meint der Coach. Umkämpft sind vor allem die Planstellen des zweiten Innenverteidigers neben Alejandro Galvez (Assani Lukimya oder Luca Caldirola?), des Spielmachers (Levent Aycicek, Fin Bartels oder Levin Öztunali?) sowie des Sturmpartners von Franco Di Santo (Davie Selke, Melvyn Lorenzen oder doch Bartels?).

Update: Das ist die Werder-Startelf: Wolf - Gebre Selassie, Lukimya, Gálvez, Garcia - Bargfrede, Fritz, Junuzovic, Bartels - Selke, Di Santo - hier geht es zum Ticker.

Im Tor soll es – so die offizielle Lesart – kein Duell um den Stammplatz geben. Zwar feiert Neuzugang Koen Casteels heute sein Debüt, wird nach der Pause für Raphael Wolf eingewechselt. Obwohl der Direktvergleich der beiden Keeper möglich wäre, hat sich Viktor Skripnik längst positioniert: „Koen weiß: Rapha ist die Nummer eins. Und momentan sieht es so aus, dass Koen die Nummer zwei ist.“

Als Werder bis dato das letzte Mal gegen 96 spielte, stand Richard Strebinger zwischen den Pfosten. 3:3 endete die Partie, die Anlass für die Torwartsorgen war – so jedenfalls schildert es Skripnik mittlerweile. „Danach haben wir zusammengesessen und uns vorgestellt, was passiert, wenn Raphael Wolf länger ausgefallen wäre und Richi gesperrt wird oder sich auch verletzt. Da hatte ich damals echt Sorgen.“ Deshalb ist Casteels gekommen, und Strebinger nur noch dritte Wahl.

Mit dem neuen Keeper ist Werder heute aufgefordert, die schlechten Eindrücke der 1:3-Testspielpleite gegen Drittligist MSV Duisburg am Montag wieder vergessen zu machen. „Ich erwarte auch eine Reaktion von meinem Team“, erklärt Viktor Skripnik. Und Philipp Bargfrede hat längst verstanden und klare Ziele, was die Partie bringen soll: „Die Null halten, gut spielen, gewinnen. Wir brauchen ein gutes Ergebnis, um für den Rückrundenstart ein positives Gefühl haben zu können.“

csa

Training vor Generalprobe gegen Hannover 96

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