Ex-Werder-Profi ist sich mit dem FC Oberneuland einig / Aber lässt ihn Uerdingen ziehen?

Hammer! Ailton kommt zurück!

Ailton ist glücklich, höchstwahrscheinlich kehrt der Brasilianer in sein geliebtes Bremen zurück.

BREMEN (kni/flü/maf) · Die Werder-Fans werden begeistert sein: Ailton kommt höchstwahrscheinlich zurück nach Bremen und wird dort auch spielen. Allerdings nicht im Weserstadion, sondern im Sportpark Vinnenweg, wo Regionalligist FC Oberneuland seine Heimspiele austrägt.

„Ich habe mit dem FC Oberneuland gesprochen, wir haben uns geeinigt“, bestätigte Ailton, merkte gestern aber auch an: „Jetzt muss ich noch mit dem KFC Uerdingen reden. Denn dort habe ich noch ein Jahr Vertrag. Ich hoffe, dass sie mich gehen lassen.“

Das war Ailton in Bremen

Das war Ailton in Bremen

Bereits heute will Ailton in Uerdingen, wo er erst im Winter angeheuert hatte, alles klar machen. Beim Sechstligisten war der Brasilianer nie richtig glücklich geworden und hatte deshalb auch mit einer Rückkehr in seine Heimat geliebäugelt (wir berichteten). Doch dann kam die Wende. Ein Unternehmer aus dem Kreis Rotenburg soll es angeblich möglich machen, dass Ailton wieder in seiner Lieblingsstadt kicken darf.

Die hatte der Angreifer 2004 nach dem Gewinn des Doubles Richtung Schalke verlassen. Ein Riesenfehler, wie sich später herausstellte. Und es war für Ailton der Beginn einer Odyssee durch zahlreiche Fußball-Ligen in der ganzen Welt. Sogar in China lief der „Kugelblitz“ auf. Insgeheim träumte er aber immer von einer Rückkehr nach Bremen. Doch die Tür bei Werder war zu, wenngleich ihn die Offiziellen immer herzlich empfangen und ihn die Fans jedes Mal überschwänglich feiern, wenn er in Bremen ist. Ailton ist einfach Kult in der Hansestadt.

„Es wäre das Beste für mich und meine Familie, wenn wir wieder in Bremen leben könnten. Hier haben wir uns alle immer sehr, sehr wohl gefühlt“, schwärmte Ailton, der einst sogar in Oberneuland gewohnt hatte. Und er würde beim FCO auf einen alten Bekannten treffen: Trainer Mike Barten. „Mike ist ein Freund von mir, wir haben drei Jahre lang zusammen bei Werder gespielt, ich freue mich auf ihn“, sagte Ailton. Barten hielt sich dagegen gestern bedeckt: „Ich möchte dazu nichts sagen.“

Dafür sprach Ailton. „Ich kann und will nicht mehr in der Ersten oder Zweiten Liga spielen. Aber zwei Jahre Regionalliga traue ich meinem Körper noch zu“, sagte der 37-Jährige. Die Werder-Fans werden es ganz sicher überprüfen und in Scharen zum Vinnenweg pilgern . . .

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