„Dieser Gewalttourismus ist unerträglich“

Härtere Gangart

Bremen - Jetzt macht Ulrich Mäurer ernst. Bremens Innensenator will nach den Fan-Ausschreitungen am Samstag vor dem Werder-Heimspiel gegen Hertha seine Kollegen bei der nächsten Innenministerkollegen davon überzeugen, härtere Maßnahmen zu ergreifen. „Dieser Gewalttourismus ist unerträglich und muss ein Ende haben“, lässt sich Mäurer von seiner Pressestelle zitieren.

Rund 80 Hertha-Anhänger waren auf dem Weg zum Stadion auf Werder-Fans zugestürmt. Eine Polizeieinheit stellte sich in den Weg und wurde damit zur Zielscheibe der Berliner. Sieben Polizisten wurden dabei laut Innenbehörde verletzt. „Solche Vorkommnisse sind nicht hinnehmbar“, stellt Mäurer klar: „Wer Steine und Flaschen auf Polizisten schleudert, nimmt schwerste Verletzungen bei den Einsatzkräften in Kauf. Diese Angreifer begehen Körperverletzungsdelikte, die konsequent bestraft werden müssen.“ Die bisherige Strategie erklärt Mäurer für gescheitert: „Wir haben immer mehr Ordner in den Stadien, immer mehr Polizisten vor den Stadien und stecken immer mehr Geld in die Fan-Projekte – die Bilanz jedoch ist ernüchternd.“ · kni

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