Werder will heute in Gladbach endlich mal wieder gewinnen / Mertesacker: „Richtig dagegenhalten“

Gutes Ende der „verfluchten“ Woche?

Lange ist’s her: Am 7. Februar 2004 sorgte der damalige Kapitän Frank Baumann für den letzten Werder-Sieg in Gladbach. Auf dem legendären „Bökelberg“ traf er in der Schlussminute zum umjubelten 2:1. Im Borussia-Park tat sich Werder bislang dagegen immer schwer.

Bremen - (mr) · Erst Enschede, heute (15.30 Uhr) Mönchengladbach: Diese Woche ist für Werder „verflucht“! Am Mittwoch kämpften die Bremer gegen den Holland-Fluch an – beim 1:1 letztlich erfolglos.

Auch im siebten Pflichtspiel gab’s im Nachbarland keinen Sieg. Ähnlich düster sieht die Bilanz im Borussia-Park aus. Fünf Mal trat Werder bislang im 2004 fertiggestellten Gladbacher Stadion an. Die Bilanz: vier Niederlagen, ein Unentschieden. Den letzten Sieg beim Angstgegner errangen die Bremer noch auf dem „Bökelberg“: In der Double-Saison sorgte Frank Baumann, damaliger Kapitän und mittlerweile Assistent der Geschäftsführung, in der Schlussminute für das 2:1.

Danach gab’s in Gladbach torreiche, aus Werder-Sicht aber punktearme Partien. Spektakulär war vor allem das 3:4 am 30. Januar 2010. Schon nach 18 Minuten führten die Gladbacher mit 3:0. Überragend: Raul Bobadilla, der insgesamt zwei Tore erzielte und die anderen beiden vorbereitete. Werder wachte erst nach dem deutlichen Rückstand auf, hätte dann aber fast noch ein Remis mitgenommen.

„Dieses Spiel sollte uns Warnung genug sein. Wir müssen höllisch aufpassen“, mahnt Clemens Fritz. Warum sich Werder ausgerechnet in Gladbach zuletzt so schwergetan hat, „weiß ich auch nicht“, rätselt der Rechtsverteidiger: „Vielleicht liegt’s auch daran, dass Gladbach gegen uns immer sehr defensiv spielt.“

Abwehrkollege Per Mertesacker erinnert sich, dass „wir immer in Phasen dort gespielt haben, in denen es bei uns nicht so gut lief. Außerdem haben wir zu sehr gedacht, wir können alles spielerisch lösen. Aber gerade gegen Gladbach muss man in den Zweikämpfen stark sein. Wir müssen dort endlich richtig dagegenhalten.“

Ähnlich wie zuletzt in Enschede. „Da haben wir in der Defensive 70 Minuten lang richtig gut funktioniert“, lobt Mertesacker und urteilt: „Wir sind noch nicht in Top-Verfassung, aber der nähern wir uns.“ Fritz sieht’s ähnlich: „Wir haben einen recht positiven Trend. Den müssen wir aber fortsetzen.“ Genau das verlangt Manager Klaus Allofs: „Wir haben schon einige Punkte verloren, gegen Mainz oder in Hannover. Es wird Zeit, dass wir in der Bundesliga auf Touren kommen.“

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