Frings und „Bommel“ kennen sich schon ewig

Gute „Freunde“ kann niemand trennen

Werder-Bremen - BREMEN/MÜNCHEN (phi) · Es ist nicht so, dass sie gemeinsam ihren Urlaub verbringen würden. Oder stundenlange Fachgespräche über den Fußball im Allgemeinen und das Leben an sich führen würden.

So eine Art Männerfreundschaft ist es nicht, die Torsten Frings und Mark van Bommel teilen. Eigentlich muss man sich wundern, dass sich der Bremer und der Münchner Leitwolf nicht vielmehr ständig an die Kehle gehen wollen. Sind sie sich nicht viel zu ähnlich, um sich zu mögen? Ganz bestimmt, aber sie haben trotzdem – und vielleicht gerade deshalb – einfach die gleiche Wellenlänge.

Das war auch schon immer so. „Wir kennen uns eben schon ewig“, sagt Frings über „Bommel“, wie der Niederländer gemeinhin genannt wird. Diese Ewigkeit begann im Teenageralter, sie waren 14 oder 15 Jahre alt und hatten einen Steinwurf voneinander entfernt gerade angefangen, ernsthaft Fußball zu spielen. Van Bommel bei Fortuna Sittard nahe Maastricht, Frings 50 Kilometer weiter östlich bei Alemannia Aachen. „Wir haben schon in der Jugend öfter gegeneinander gespielt“, erinnert sich Frings und schon damals waren beide starke Charaktere, die auf dem Platz gerne das Sagen hatten.

Wer damals der Bessere war, will Frings aber nicht sagen. Auch nicht, wie das heute so ist. Da ist Frings ganz Freund und schweigt lieber. Und weiß, dass sie sich zumindest sehr ähnlich sind. „Dass wir vergleichbare Fußballtypen sind, konnte man damals aber noch nicht sehen“, merkt Frings an und grinst, „ich war da ja noch Stürmer...“

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