Gut, besser, Naldo! Der Brasilianer putzt alles weg

Mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt: Torsten Frings.

Werder-Bremen - Tim Wiese: Im Grunde war’s ein stressfreier Arbeitstag für den Torwart. Glanzparaden wie noch am Donnerstag gegen Valencia musste er nicht zeigen, es kam mehr darauf an, wach zu sein, gut mitzuspielen. Das tat Wiese. Note 2,5

Clemens Fritz: Eine Schwächephase Ende der ersten, Anfang der zweiten Halbzeit. Ansonsten eine Leistung wie gefordert: Defensiv sicher, offensiv zurückhaltend. Note 3

Per Mertesacker: Bei nur einer gegnerischen Chance müssen die Innenverteidiger ja gut gewesen sein. Mertesacker war es auch. Und fast wäre er sogar als Torschütze in Erscheinung getreten. Er vergab jedoch die erste von nur zwei Bremer Möglichkeiten (37.). Note 2

Naldo: Noch besser als Mertesacker, weil als „Halblinker“ noch mehr gefordert. Naldo putzte einfach alles weg. Note 1,5

Petri Pasanen: Carlos Eduardo und Maicosuel hielten ihn auf Trab. Pasanen war nicht immer Herr der Lage, musste sich auf Naldo verlassen. Später wurde es ruhiger. Note 3

Philipp Bargfrede: Nach auskurierter Grippe zurück in der Startelf. Bargfrede bildete mit Frings die „Doppel-6“ und gab nicht die beste Figur ab. Oft zu spät, dazu Fehlpässe. Note 4

Torsten Frings (bis 68.): Ebenfalls mit Fehl und Tadel. Nach 68 Minuten mit Problemen im linken Oberschenkel vom Platz. Sein Einsatz am Donnerstag im Europa-League-Rückspiel gegen Valencia ist aber nicht gefährdet. Note 4

Tim Borowski: Den Begriff Dynamik mit ihm in Verbindung zu bringen, verbietet sich. Borowski spielte so unauffällig, dass es schon wieder auffällig war. Er kann mehr, wieso zeigt er es nicht? Note 5

Aaron Hunt (bis 67.): Im linken Mittelfeld nur einen Deut besser als Borowski auf rechts. Wenigstens anfänglich mit ein paar Szenen, dann tauchte Hunt, der auf Özil und Marin als vertraute Partner verzichten musste, unter. Note 5

Claudio Pizarro: Die Rolle, die er zu spielen hatte, ist zwar nicht mehr neu, aber gewöhnungsbedürftig ist. Pizarro war halb Stürmer, halb Spielmacher. Er arbeitete viel nach hinten, fehlte aber vorne. Bis zur 80. Minute. Dann schlug er zu und entschied im Stil eines Klasse-Stürmers, der er ist, die Partie. Note 2,5

Hugo Almeida (bis 90.+1): Der Portugiese war die einzige echte Spitze. Als solche war er hauptsächlich damit beschäftigt, hohe Bälle abzulegen oder anderweitig zu verarbeiten. Kein dankbarer Job. Almeida erledigte ihn mit Fleiß. Note 3,5

Marko Marin (ab 67.): Zwei Gründe, warum er einen Tag nach seinem 21. Geburtstag zunächst auf der Bank blieb: a) Marin sollte Kräfte schonen. b) Ins Bremer Beton-Konzept hätte seine offensive Art nicht gepasst. Als Marin dann kam, wurde das Werder-Spiel etwas munterer. Note -

Daniel Jensen (ab 68.): Vorbereiter des Siegtores – diese Einwechslung hat sich gelohnt.Note -

Markus Rosenberg (90.+1): Der Zeitschinder.Note -

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