Vier Bremer haben Pauli-Vergangenheit

Großes Wiedersehen auf dem Kiez

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Fin Bartels

Bremen - Da werden heute Abend sicher einige Hände geschüttelt und Schulterklopfer verteilt. Wenn Werder um 18.30 Uhr zum Testspiel beim FC St. Pauli antritt, gibt es gleich für mehrere Bremer ein großes Wiedersehen mit dem Ex-Club, der eine schwierige Phase durchmacht und am Ende der Zweitliga-Tabelle steht.

Bessere Zeiten auf dem Hamburger Kiez haben vier aktuelle Werderaner miterlebt. Mittelfeldmann Fin Bartels spielte mit St. Pauli in der Saison 2010/2011 in der Bundesliga, trug das Trikot des Kultclubs von 2010 bis 2014. Stürmer Lennart Thy kämpfte in der vergangenen Saison (letztlich erfolglos) um den Erstliga-Aufstieg und kam erst im Sommer nach vier Jahren aus Hamburg nach Bremen zurück. Offensivmann Max Kruse sah einst bei Werder keine Perspektive mehr, wechselte 2009 ans Millerntor und brachte dort in den drei Jahren (eines davon mit Bartels in der ersten Liga) seine Karriere in Schwung. Inzwischen ist der 28-Jährige wieder Bremer, kann wegen seiner Knieverletzung heute aber nicht auf dem Platz stehen.

Und dann ist da ja auch noch Florian Bruns. Der gerade zum Co-Trainer der Profis beförderte 37-Jährige hat die längste Pauli-Vergangenheit, spielte dort vor seinem Wechsel zu Werder 2013 sieben Jahre (ab 2006) – und half mit, den Verein wieder im deutschen Profifußball zu etablieren. Als Bruns damals kam, dümpelte St. Pauli in der Regionalliga herum. Gleich in seinem ersten Jahr gelang der Aufstieg in Liga zwei.

Wegen der vielen Länderspielfahrer reist Werder heute mit einem Rumpfkader nach Hamburg.

mr

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