Grillitsch lernt fleißig dazu / Nationalteam? ÖFB macht es spannend

Der schlaue Schüler

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lückwunsch vom Chef nach dem 4:1 über Hannover: Florian Grillitsch und Geschäftsführer Thomas Eichin.

Bremen - Es war der Tag der losen Zungen bei Werder Bremen. Zlatko Junuzovic plauderte am Samstag unbedarft (und angeblich von Glücksgefühlen benebelt) über seine geplante Gelbsperre und Trainer Viktor Skripnik über die Nationalmannschaftsnominierung von Junuzovics Landsmann Florian Grillitsch. Das Problem: Die Nominierung ist bisher nur in Vorbereitung, Grillitschs „erstes Mal“ noch gar nicht sicher. Und die via Werder-Homepage verbreitete Aussage des 20-Jährigen („Ich freue mich riesig. Es war immer mein Traum, bei der A-Nationalmannschaft dabei zu sein“) wurde nach Intervention des Österreichischen Fußball-Bundes schnell wieder einkassiert, der Beitrag gelöscht.

Aber ob nun jetzt oder später: Nationalspieler wird Florian Grillitsch sicher irgendwann werden – wenn seine Entwicklung so weitergeht. „Als wir mit ihm angefangen haben, war er mal top, mal flop. Jetzt ist er konstanter geworden“, sagte Skripnik. Der Coach hat den Mittelfeldmann schon von der Zehn auf die Außenpositionen und schließlich ins defensive Mittelfeld verschoben. Wo er offenbar seine Position gefunden hat. „Ich glaube, er ist der Mann, der das Spiel vor sich haben sollte“, urteilte Skripnik und lobte: „So wie es jetzt mit ihm läuft, sind wir sehr zufrieden.“

Vor allem, weil der Noch-nicht-Nationalspieler in jedem Spiel dazulernt. „Er ist nicht doof, macht keinen Fehler zwei Mal“, meint der Trainer und erinnert sich mit Grausen an den spielentscheidenden Patzer beim 1:2 gegen Eintracht Frankfurt: „Das war ein Kinderfehler, aber Florian hat dabei seine Erfahrung gemacht.“

csa

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