Fürth bestätigt den Weggang des Sportchefs

Schröder – ab heute ein Bremer?

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Der Weg nach Bremen ist frei: Rouven Schröder wird Zweitligist Greuther Fürth verlassen – das steht schon fest. n Foto: imago

Bremen/Fürth - Dass er kommt, ist klar. Die offizielle Verkündung des Wechsels von Rouven Schröder (38) zu Werder Bremen lässt jedoch noch auf sich warten.

Der Sportchef von Zweitligist Greuther Fürth, in der Bundesliga-Relegation knapp am Hamburger SV gescheitert, verhandelte gestern mit seinem Noch-Arbeitgeber über eine Vertragsauflösung. Bei Werder soll Ex-Profi Schröder der neue „Direktor Profifußball und Scouting“ werden, Frank Baumann (verlässt den Verein spätestens im Sommer 2015) ersetzen und eng mit Geschäftsführer und Manager Thomas Eichin zusammenarbeiten. Womöglich machen die Bremer die ganze Sache schon heute öffentlich.

Gestern haben die Fürther Verantwortlichen in unterschiedlichen Medien jedenfalls bereits Schröders Weggang angekündigt – mit Worten, die nach ehrlichem Bedauern klangen. „Ich kann bestätigen, dass wir uns schon seit Monaten mit diesem Thema beschäftigen. Wir werden seinem Wunsch entsprechen und über eine Vertragsauflösung sprechen. Ich bin nicht enttäuscht, sondern traurig, weil die Zusammenarbeit mit Rouven Schröder überragend war“, sagte Präsident Helmut Hack der „Bild“-Zeitung. Und gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) präzisierte er: „Ihn zieht es aus familiären Gründen in den Norden. Seine Familie will nicht nach Süddeutschland kommen, jetzt wird sein Sohn eingeschult.“

Greuther-Geschäftsführer Holger Schwiewagner äußerte beim TV-Sender „Sky“ Verständnis für Schröders Entscheidung, den Zweitligisten aus Franken nach knapp anderthalb Jahren als Sportlicher Leiter verlassen und wieder näher bei der Familie (wohnt in Lübeck) sein zu wollen. „Das tut uns sehr weh – aber es gibt familiäre Gründe, die nicht wegzudiskutieren sind“, sagte Schwiewagner. mr/dpa

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