Zweiter gegen Erster: Skripniks Werder empfängt Ismaels Wolfsburg

Gipfeltreffen auf „Platz 11“

Bremen - Bei Viktor Skripnik wird es morgen Nachmittag ab 14 Uhr in den Füßen kribbeln. Werder II, Tabellenzweiter der Regionalliga Nord, empfängt auf „Platz 11“ Spitzenreiter VfL Wolfsburg II – und der Bremer Coach gestand im „kicker“: „Ich bin neidisch auf die Jungs, denn ich habe solche Spiele früher geliebt.“

Wolfsburg hat 58 Punkte, Werder 54, aber ein Spiel weniger. Die Bremer können das Titelrennen somit wieder richtig spannend machen. „Wir haben noch acht Spiele, es kann alles passieren“, sagte Skripnik bei werder.de. So sieht es auch sein Trainerkollege und alter Kumpel Valerien Ismael. Der Bremer Double-Sieger von 2004, der vom DFB am Donnerstag seine Fußballlehrer-Lizenz erhalten hat, urteilte: „Es treffen zweifelsfrei zwei Topmannschaften aufeinander, die beide für attraktiven, offensiven Fußball stehen.“

Das Hinspiel war noch eine ziemlich einseitige Angelegenheit gewesen, Wolfsburg siegte mit 6:1. „Diesmal“, fordert Skripnik, „wollen wir kein Opfer sein.“

Werders Cheftrainer Robin Dutt würde es begrüßen, wenn die Bremer U 23 Meister wird, die Aufstiegsrelegation übersteht und in die Dritte Liga zurückkehrt: „Das ist noch mal eine ganz andere Hausnummer als die Vierte Liga – eine tolle Liga für junge Spieler. Ich hoffe, wir schaffen es.“ · mr

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