„Es gibt noch nichts Konkretes“

Obraniak weiß, dass er gehen soll

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Ludovic Obraniak hat keine Zukunft mehr beim SV Werder Bremen.

Bremen - Zwei sind schon weg – ein Dritter soll folgen: Ludovic Obraniak. Werder-Sportdirektor Rouven Schröder macht keinen Hehl daraus, dass der Franzose nach Nils Petersen (SC Freiburg) und Eljero Elia (FC Southampton) Werder in dieser Transferperiode verlassen soll. „Er hatte wenig Einsatzzeiten, zuletzt war er gar nicht mehr im Kader – damit sind wir nicht zufrieden, und er kann es auch nicht sein“, sagt Schröder und verrät: „Wir haben mit ihm und seinem Berater gesprochen. Sie wissen, wie der Stand ist.“

Das Problem: Die Interessenten stehen nicht gerade Schlange. „Es gibt noch nichts Konkretes“, sagt Schröder, ist deshalb aber nicht besorgt: „Das Transferfenster hat gerade erst geöffnet, es ist noch Zeit.“ Die ist den Bremern allerdings schon einmal davon gelaufen: Im Sommer, als Obraniak nur ein halbes Jahr nach seiner Verpflichtung von Girondins Bordeaux (Ablöse 1,8 Millionen Euro) wieder verkauft werden sollte. Der Linksfuß blieb – und spielte unter Robin Dutt keine Rolle mehr. Durch den Trainerwechsel änderte sich die Situation nicht wirklich. Viktor Skripnik brachte den 30-jährigen Franzosen mit polnischen Wurzeln zwar wieder ins Gespräch, aber nur einmal von Anfang an. Meist erhielt der erst 20-jährige Levent Aycicek den Vorzug. Werder hat fürs offensive Mittelfeld sogar noch nachgelegt und Levin Öztunali von Bayer Leverkusen ausgeliehen. „Er kann auch die Position von Ludovic spielen“, hebt Schröder hervor – und stellt damit Obraniak noch ein Stück weiter aufs Abstellgleis.

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