3:0 gewonnen – und jetzt ein Matchball auf der Couch

Bremen (csa) · Auf der Couch zum Klassenerhalt? Drittligist Werder Bremen II kann es morgen Abend schaffen. Dann tritt der Wuppertaler SV zu einem Nachholspiel gegen RW Erfurt an. Verlieren die Wuppertaler, wären sie nach Holstein Kiel sowie Borussia Dortmund II dritter Absteiger. Und Werder gerettet.

Doch Bremens Coach Thomas Wolter wollte am Samstag nach dem eigenen 3:0 (0:0)-Heimsieg gegen den SV Sandhausen nicht zu früh jubeln. „Noch ist rechnerisch alles möglich“, warnte er. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf Wuppertal, das allerdings noch drei, statt wie Werder zwei Partien auszutragen hat. Sollte Wolters Team gegen Bayern München II (Freitag, 18.00 Uhr) und Erzgebirge Aue (8. Mai) so auftreten wie gegen Sandhausen, dürfte jedoch nichts mehr anbrennen. „Der Sieg war hochverdient“, urteilte der Coach über das 3:0, zu dem Timo Perthel (68.), Sandro Wagner (76.) und Onur Ayik (88.) die Tore beigesteuert hatten.

Werder II bezwingt Sandhausen

Kurios: Zwischen den Bremer Pfosten stand wegen einer extremen Personalnot Torwarttrainer Michael Jürgen (36) – nach drei Jahren Wettkampfpause und im weißen T-Shirt mit aufgeklebter Nummer 63. Noch kurioser: Jürgen gab Perthel bei dessen Freistoß zum 1:0 den entscheidenden Tipp. „In die Torwartecke, in die Torwartecke“, brüllte der Keeper von hinten. Perthel gehorchte, alle jubelten.

Werder II: Jürgen - Ronneburg, Schmidt, Stallbaum, Andersen - Kempe (89. Gerdes), Feldhahn, Perthel (88. Schiller), Ayik - Wagner, Futacs.

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