„Da haben wir kollektiv versagt“

Geständnis von Prödl mit Einschränkung

Bremen - Es schien schon so, als sollte das Werder-Tor auf alle Ewigkeit verrammelt sein: Denn selbst ein Elfmeter fand am Samstag nicht den Weg ins Bremer Gehäuse. Stuttgarts Martin Harnik traf nur den Außenpfosten.

Doch nach 408 Minuten ohne Gegentor passierte es dann: Raphael Wolf musste die Kugel aus dem Netz holen. „Das war natürlich nicht so schön“, seufzte der Keeper, der den ersten Versuch von Georg Niedermeier noch pariert hatte, beim Nachschuss aber chancenlos gewesen war.

Auch wegen Sebastian Prödl. Denn der Bremer Abwehrchef hatte quasi doppelt gepatzt. Erst ließ er nach einer hohen Hereingabe von Konstantin Rausch Stuttgarts Innenverteidiger Niedermeier laufen – und dann setzte er überhaupt nicht nach. So konnte der Schwabe ungehindert einschießen.

„Da muss ich den Meter mitmachen“, gestand Prödl nach der Partie. Aber die Alleinschuld für das 0:1 wollte der 26-Jährige dann aber auch nicht übernehmen. Der Treffer sei schließlich im Anschluss an eine Ecke gefallen, „da bin ich keinem Spieler zugeordnet. Ich habe mich gewundert, dass niemand bei Niedermeier war“, berichtete der Österreicher und befand: „Da haben wir kollektiv versagt.“ · kni

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