Bei Hunt muss und will Schaaf nichts riskieren

Genuss dank Überfluss

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Aaron Hunt

Bremen - Vielleicht ja, eventuell doch nicht – die Frage, ob Aaron Hunt morgen gegen Eintracht Frankfurt auflaufen kann, „ist noch nicht geklärt“, sagt Trainer Thomas Schaaf. Seit sechs Tagen plagen Mittelfeldspieler Hunt muskuläre Probleme in der Wade.

Das Spiel bei 1899 Hoffenheim hat er deswegen verpasst, alle folgenden Trainingseinheiten ebenfalls. Auch gestern fehlte der 26-Jährige, als Schaaf das Team am Nachmittag zur Übungseinheit versammelte. Zwei Tage vor einem Spiel ist das ein deutliches Zeichen: Es wird nichts.

Doch noch hat Schaaf Hoffnung. Er berichtet von einer Besserung der Probleme bei seinem mit sechs Toren und vier Assists bislang produktivsten Spieler. „Es ist nicht so gut, dass er trainieren kann, aber auch nicht ausgeschlossen, dass Aaron Samstag aufläuft“, erklärt der Coach.

Hunt weiterhin nicht im Training

Bremens Hunt weiterhin nicht im Training

Not, Hunt unbedingt einsetzen zu müssen, hat Werder freilich nicht. Gerade im Mittelfeld herrscht aktuell ein Überangebot. Clemens Fritz und Aleksandar Ignjovski sammelten gegen Hoffenheim als Vertreter von Hunt und Zlatko Junuzovic (nach Gelbsperre jetzt wieder dabei) zuletzt Pluspunkte und drängen ins Team. Von der Qual der Wahl für Schaaf ist deshalb die Rede. Aber wieso Qual? Der Trainer genießt die komfortable Situation. „Es ist doch schön, wenn mehrere Spieler mit höchstem Niveau zur Verfügung stehen“, sagt er und klammert sich keineswegs an eine frühe Hunt-Rückkehr: „Ich würde mich freuen, wenn er zur Verfügung steht. Aber wir werden da kein Risiko eingehen. Gerade bei muskulären Sachen besteht die Gefahr eines längeren Ausfalls, wenn man zu früh wieder belastet. Wir werden Aarons Programm steigern, aber nicht gleich ins Extreme gehen.“ · csa/kni

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