In der Europa League warten der FC Liverpool oder Juventus Turin auf Werder Bremen

Gehupft wie gesprungen: Topteams in den Töpfen

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Die Gruppenphase in der Champions League ist beendet  – und damit steht fest, auf wen Werder Bremen in der K.o.-Runde der Europa League im Fall der Fälle bei der Auslosung am 18.

Dezember in Nyon treffen könnte. Der Modus ist klar definiert: Die nach Punkten beziehungsweise Toren vier besten Gruppen-Dritten der Champions League – Juventus Turin, Unirea Urziceni, VfL Wolfsburg und Olympique Marseille – sind gesetzt. Mit den zwölf Gruppen-Ersten der Europa League werden sie den zwölf Gruppen-Zweiten und den vier übrigen Champions-League-Dritten zugelost. Die da sind: FC Liverpool, Atletico Madrid, Rubin Kasan und Standard Lüttich.

Im Klartext heißt das für Werder: Sollten sich die Bremer am 16. Dezember im letzten Spiel bei Athletic Bilbao den Gruppensieg in der Europa League holen, könnte der nächste Gegner beispielsweise Atletico Madrid oder der FC Liverpool sein. Werden die Bremer nur Zweiter, würden sie diesen Teams zwar aus dem Weg gehen, könnten dann aber unter anderem Juventus Turin zugelost bekommen. Das wäre angesichts eines Wiedersehens mit Werders Ex-Star Diego sicherlich reizvoll, sportlich aber ein dicker Brocken. „Bitte in der nächste Runde weder Liverpool noch Juventus“, fleht Werders Abwehrspieler Naldo: „Wir müssen zwar vor keiner Mannschaft Angst haben, aber solche Topteams wünsche ich mir erst in einer der nächsten Runden.“

Obwohl Werder so oder so auf eine starke Mannschaft treffen kann, ist für den 28-Jährigen der Gruppensieg immens wichtig. „Wir würden mit einem sehr guten Gefühl ins nächste Jahr gehen. Außerdem hätten wir als Gruppensieger das Rückspiel zu Hause“, erklärt der Brasilianer. Und das gilt in Fußballer-Kreisen allgemein als Vorteil.

Bremens Mittelfeld-Juwel Mesut Özil hätte zum Auftakt der K.o-Runde am liebsten einen etwas leichteren Gegner. „Wenn dann aber doch Juve oder Liverpool kommen, müssen wir uns nicht verstecken“, gab sich der 21-Jährige gestern schon mal kämpfersich: „Wir wissen, was wir können, wir müssen vor keiner Mannschaft Angst haben.“ Zunächst aber gelte es, sich auf das Bundesligaspiel morgen gegen Schalke zu konzentrieren und erst dann an die Europa League zu denken.

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