Geht Beluga als Sponsor von Bord?

Bremen - (ck) · Im Weserstadion ist die Bremer Beluga-Reederei buchstäblich an allen Ecken präsent – denn vor jedem Eckstoß flimmert ihre Werbung über die Videowände.

Doch laut Medienberichten von gestern droht Werder nun der Verlust dieses großen Sponsors zum Saisonende: Offenbar plane ein US-amerikanisches Investment-Unternehmen, die Mehrheit der „Beluga Group“ zu übernehmen – und im Zuge dieser Veränderungen stehe auch das finanzielle Engagement bei Werder auf dem Prüfstand. Wie beträchtlich sich Beluga für den Verein einsetzt, zeigt sich schon daran, dass Reederei-Gründer und -Geschäftsführer Niels Stolberg auch im Aufsichtsrat der Grün-Weißen sitzt. Er hat ein Sonderkündigungsrecht für den Sponsoring-Vertrag.

Werders Marketing-Vorstand Claus Filbry äußerte sich gegenüber dieser Zeitung nicht konkret zu den Ausstiegs-Spekulationen um den Logistik-Riesen: „Wir sind seit einiger Zeit in Gesprächen – zu den Inhalten werden wir aber keine Angaben machen.“

Im gestrigen Beitrag des Magazins „buten un binnen“ von Radio Bremen hieß es, dass die US-Gesellschaft „Oaktree“ ihre Pläne zur Übernahme von mehr als 50 Prozent der Beluga-Anteile beim Bundeskartellamt angemeldet habe. Eine Reederei-Sprecherin dementierte dies, das Kartellamt bestätigte jedoch die Anmeldung.

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