Es geht auch ohne Bargeld

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Die „Werder-Card“ hat beim ersten großen Einsatz funktioniert, der Service im Stadion nicht überall.

BREMEN n Klaus Filbry sagt erstmal Danke. Danke dafür, dass sich die Werder-Fans „auf das neue Bezahlsystem schon so gut eingestellt haben“. Dann sagt er aber auch Entschuldigung. Und zwar dafür, dass beim ersten großen Ernstfall für die „Werder-Card“ nicht alles reibungslos lief. „Natürlich gab es Punkte, an denen es gehakt hat“, gibt das Werder-Vorstandsmitglied zu.

Beim Bundesliga-Auftaktspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern hatte der bargeldlose Verkauf von Bier und Bratwurst im und am Stadion den ersten großen Ernstfall zu bestehen. „Grundsätzlich“, so Filbry, „hat das System bestanden“. Die Urteile der Besucher reichen allerdings von „reibungslos“ bis „katastrophal“. Die Kritik bezieht sich jedoch weniger auf die grün-weiße Kreditkarte, als vielmehr auf den Service an den Imbiss- und Getränkeständen. Filbry erklärt: „Auf Grund kurzfristiger Personalausfälle auf Seiten unseres Catering-Partners Eurest konnten leider nicht alle Verkaufsstände optimal besetzt werden.“ Das von Werder gegebene Versprechen, mit Einführung der „Werder-Card“ würden Wartezeiten verkürzt, konnte so nicht eingehalten werden. Noch nicht, sagt Filbry und beteuert: „In der Zusammenarbeit mit Eurest werden wir weiterhin die Abläufe optimieren, damit unsere Fans die Vorteile der Werder-Card auch auskosten können. Unser Ziel ist es, dass in kürzerer Zeit mehr Kunden bedient werden.“ Künftig soll möglichst niemand – wie früher und auch am vergangenen Samstag – nach der Halbzeitpause durstig oder hungrig zurück auf seinen Platz gehen. „Wenn das gesamte Personal zur Verfügung steht und sich das System eingespielt hat, wird dieses Ziel auch erreicht“, meint Klaus Filbry. n csa

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