Gegen Freiburg würde der Kapitän aber selbst gerne wieder ran

Fritz macht Werbung für seinen Konkurrenten Busch

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Clemens Fritz wird es nicht so leicht haben, wieder in Werders Anfangself zu kommen.

Bremen - Clemens Fritz wollte nicht so recht raus mit der Sprache. Ob er denn davon ausgehe, dass er am Samstag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen Freiburg wieder in die Startelf rückt, wurde der Werder-Kapitän gestern gefragt. „Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht“, sagte der 33-Jährige und konnte sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen.

Natürlich grübelt Fritz darüber, wie es mit ihm bei Werder weitergeht. Gegen Schalke (0:3) hatte Marnon Busch den erkrankten Kapitän als Rechtsverteidiger vertreten. In Wolfsburg (1:2) war Fritz dann wieder genesen von seinem Magen-Darm-Virus – und saß trotzdem auf der Bank, während Busch spielte und sogar zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf. „Marnon hat es gut gemacht. Er ist sehr talentiert, hat gute Ansätze. Ich freue mich über jeden jungen Spieler, der bei Werder seinen Weg macht und sich entwickelt“, sagte Fritz über seinen jungen Kollegen und Konkurrenten.

„Eine Sonderstellung

gibt es nicht“

Dass er selbst nur zuschaute, überraschte Fritz keineswegs – er hat an dieser Entscheidung sogar aktiv mitgewirkt. „Ich habe vorher mit dem Trainer gesprochen. Marnon nach nur einem Spiel schon wieder rauszunehmen, wäre nicht das richtige Zeichen gewesen“, erklärte der bald 34-Jährige und fügte als vorbildlicher Spielführer an: „Unabhängig davon, ob ich Kapitän bin oder nicht. Jeder muss seine persönlichen Interessen zurückstellen und sich unterordnen. Ich sehe mich nicht in einer Sonderstellung, die gibt es nicht.“

Ob es beim Generationenwechsel auf der Rechtsverteidigerposition bleibt oder der „alte Fritz“ wieder ran darf, wird sich am Samstag im Kellerduell gegen Freiburg zeigen. Vielleicht wird Trainer Robin Dutt die Wahl aber sogar abgenommen, denn Busch ist angeschlagen. Gestern Nachmittag trainierte der 19-Jährige wegen muskulärer Probleme nur individuell, absolvierte Laufrunden mit Athletikcoach Reinhard Schnittker.

mr

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