Kommentar von Björn Knips

Gefährliches Spiel

Werder-Bremen - Er ist „Mr. Werder“ und wird nicht nur wegen seiner sportlichen Erfolge, sondern ebenso wegen seiner hanseatisch höflichen Art sehr geschätzt. Doch Thomas Schaaf kann auch anders. Gestern hat der derzeit wohl bekannteste Bremer nach den Stadtmusikanten ausgekeilt – und ausgerechnet die Fans getroffen. Ein Fehltritt!

Natürlich ist es nicht nett, wenn fast das ganze Stadion einen Spieler auspfeift. Aber zumindest damit muss ein hochbezahlter Fußball-Profi leben. Wie sonst sollen die Zuschauer ihren Unmut äußern? Außerdem handelt es sich bei Silvestre nicht um einen schützenswerten Neuling, sondern um einen alten Hasen. Und der hat vor wenigen Tagen sogar schon Verständnis für das Verhalten der Zuschauer gezeigt.

Warum also hat Schaaf nachgetreten? Wollte er etwa von der sportlichen Misere ablenken? In seinen elf Jahren als Werder-Coach hat der Ex-Profi bislang jede Krise gemeistert, doch diesmal scheint es viel schwieriger. Nicht nur wegen der vielen Verletzten. Die Mannschaft hat von den Namen her durchaus Klasse, aber sie hat im Moment nicht das richtige Konzept und den nötigen Teamgeist. Für beides ist Schaaf zuständig. Und jetzt auch noch die Unterstützung der Fans zu riskieren, das ist ein gefährliches Spiel des Trainers.

Björn Knips

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