Lukas Schmitz’ Wünsche zum „23.“: Einen Einsatz und einen Sieg über den BVB

Zum Geburtstag eine große Portion Glück, bitte!

Lukas Schmitz ist ein Kind des Ruhrgebiets und Ex-Schalke-Profi. Logisch, dass er besonders heiß ist auf das Duell mit Borussia Dortmund. ·

Bremen - Happy Birthday, Lukas Schmitz! Heute wird der Werder-Profi 23 Jahre alt – und als Geschenk wünscht sich der Werder-Profi eigentlich nur eins: Einen Sieg morgen im ausverkauften Weserstadion über Borussia Dortmund.

„Freitagabend, Flutlicht und wir gewinnen gegen den BVB – etwas Schöneres gibt‘s doch gar nicht“, schwärmt Schmitz. Das Blitzen, das sich dabei in seinen Augen zeigt, ist ein Relikt aus seiner Zeit bei Schalke 04. Dort hat er gelernt, null Sympathien für den Erzrivalen zu hegen. „Das unterschreibt man quasi gleich mit“, grinst Schmitz.

Dabei war er früher eher neutral. Als Kind des Ruhrgebiets wuchs er in Hattingen, einer Kleinstadt etwa 20 Kilometer südlich von Gelsenkirchen und 40 Kilometer südwestlich von Dortmund gelegen, auf. Dort ist man entweder Schalke- oder BVB-Fan. Manche Herzen hängen auch am VfL Bochum. Lukas Schmitz gehörte jedoch keiner dieser Gruppen an, war „eben kein richtiger Fan“, wie er sagt. Doch mit dem Wechsel vom Amateurclub TSG Sprockhövel, wo er bis zum Ende seiner A-Junioren-Zeit spielte, zu Schalke 04 war absolut klar, dass das Pendel nicht mehr Richtung Dortmund ausschlagen würde.

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Das königsblaue Trikot hat der Linksverteidiger zwar im Sommer gegen ein grün-weißes getauscht, schwarz-gelbe Jerseys sind dennoch ein Schlüsselreiz für ihn geblieben. Sowohl im Allgemeinen als auch im Aktuellen. Denn Dortmund stellt für Lukas Schmitz die ultimative Herausforderung dar. Kampfeslustig kündigt er an: „Gegen den amtierenden Meister können wir zeigen, was wir drauf haben. In dieses Spiel können wir alles reinschmeißen.“

Training am Mittwoch

Werder-Training am Mittwoch

Er würde es jedenfalls so machen – wenn er denn darf. Und genau das ist die Fallgrube für Schmitz’ Vorfreude: Anders als noch zu Saisonbeginn ist keinesfalls gesichert, dass er die Position links in der Viererkette bekleiden wird. Alexander Ignjovski hat ihm, so scheint es jedenfalls, derzeit den Rang abgelaufen. Der 20 Jahre alte Serbe nutzte im Nordderby gegen den Hamburger SV die Gunst des Moments und heimste als Vertreter des verletzten Schmitz viel Lob ein. Folge: Gegen Hannover 96, als Trainer Thomas Schaaf personell die freie Auswahl hatte, saß Schmitz plötzlich auf der Bank. Morgen wieder? „Das müssen Sie schon den Trainer fragen“, knurrt Schmitz und wendet sich ab. Falsches Thema gewählt, Gespräch beendet.

Seine harsche Reaktion zeigt, wie verbissen er bei der Sache ist. Und es ist völlig klar, dass ihm die Geburtstagslaune gründlich vermiest wäre, wenn Schaaf heute im Abschlusstraining Ignjovski in die vermutliche A-Elf stellen würde. Lukas Schmitz müsste dann fast sicher davon ausgehen, dass er seine persönliche Dortmund-Bilanz nicht weiter wird aufpolieren können. Als Schalker hat er dreimal gegen die Borussia gespielt und dabei zwei Siege sowie ein Unentschieden eingefahren. „Ist doch super, oder?“, sagte er noch, bevor die böse Frage nach der Einsatzchance folgte. · csa/kni

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