Arnautovic ist überglücklich, aber auch traurig: „Mir kamen die Tränen, als ich weg musste“

Geburt verpasst, der Lift war schuld

Marko Arnautovic

Zell am Ziller · Zwei Tage Babyurlaub in Bremen mussten reichen – Marko Arnautovic ist schon wieder im Trainingslager in Zell am Ziller. „Mir sind schon die Tränen gekommen, als ich weg musste. Aber das ist der Job. Meine Frau hat mir gesagt: ,Ich habe hier alles unter Kontrolle‘“, berichtete der Österreicher gestern nach dem Vormittagstraining.

Am Montagmorgen hatte bei ihm um fünf Uhr im Mannschaftshotel Theresa das Telefon geklingelt. „Da war ich erst mal schockiert“, erinnerte sich der 23-Jährige. Seine Frau Sarah lag in den Wehen, Arnautovic musste schnellstmöglich heim. Und alles klappte zunächst auch bestens: erst die Autofahrt nach München, dann der Flug nach Bremen. Doch ausgerechnet der Aufzug im Krankenhaus Links der Weser stoppte den Stürmer: „Ich habe über zehn Minuten auf den Lift gewartet. Und ich wusste nicht, wo die Treppen sind. Genau in der Zeit ist das Kind gekommen.“

Fotos vom Trainingslager

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Immerhin traf Arnautovic gerade noch rechtzeitig ein, um Töchterchen Emilia sofort in die Arme zu schließen. „Etwas Schöneres im Leben kann man sich nicht vorstellen“, erzählte der stolze Papa, der etwas verwundert auf die Frage nach dem Aussehen der kleinen Emilia reagierte: „Sie sieht natürlich gut aus. Jedes Baby ist doch süß. Es dauert allerdings etwas, bis sich alles formt.“ Für seine offenbar noch etwas zerknautschte Emilia will sich Arnautovic mächtig ins Zeug legen. „Ich besitze die Verantwortung für mein Kind. Sie ist mein Fleisch und Blut. Ich tue alles für meine Tochter, alles, was ein Vater tun muss. Und ich will sie gut mit meiner Frau erziehen.“ Große Worte von einem jungen Fußball-Profi, der selbst nicht immer die besten Manieren an den Tag legt und gerne mal durch arrogante Aussagen – wie zuletzt gegenüber österreichischen Ordnungshütern – auffällt. Aber vielleicht ist das mit Emilia ja nun Vergangenheit. · kni

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