Gebührenbescheid wird angefochten

DFL geht mit Bremen vor Gericht

Bremen/Frankfurt - Nein, es wird nicht gezahlt. Jedenfalls vorerst nicht. Die Deutsche Fußball-Liga will sich mit allen juristischen Mitteln gegen das wehren, was ihr bald ins Haus flattern wird: ein Gebührenbescheid des Landes Bremen für den Polizeieinsatz beim Bundesliga-Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV am 19. April.

Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat die DFL darüber informiert, dass ein solcher Bescheid auf Grundlage eines im Oktober 2014 verabschiedeten Gesetzes ergehen wird. Ungefähr 300000 Euro wird Bremen dann von der DFL als Veranstalter aller Bundesliga-Spiele für den Einsatz von etwa 1000 Polizisten rund um das Hochrisikospiel fordern. Der Verband hat in der Vergangenheit bereits deutlich gemacht, dass er die Kosten an den SV Werder weiterreichen wird, wenn gezahlt werden muss. Genau das müssen aber erstmal die Gerichte klären. Es wird ein langer Weg.

Die DFL sieht in dem Bremer Vorstoß zur Kostenerstattung nach wie vor einen „rechtlich äußerst fragwürdigen“ Vorgang. Er werde von der Liga ebenso wie vom Deutschen Olympischen Sportbund und Deutschen Fußball-Bund sowie allen anderen Bundesländern abgelehnt, erklärte ein Sprecher.

Was das die Bremer schert? Kein bisschen. Der SPD-geführte Senat macht nach monatelangen Diskussionen Ernst, will sich die Kosten für erhöhte Polizei-Präsenz künftig vom Fußball erstatten lassen. Der Klage der DFL sieht Innensenator Ulrich Mäurer „gelassen entgegen“.

csa

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