Werder will Tschechen nicht zu viel zumuten / Vorfreude auf Jiracek

Gebre Selassie unter Beobachtung

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Theodor Gebre Selassie

Bremen - Er ist Werders erster Liga-Torschütze der Saison, aber „glücklich bin ich darüber nicht“, meint Theodor Gebre Selassie (25). Denn die Bremer haben beim 1:2 in Dortmund „leider keine Punkte geholt. Wir haben gut gespielt, aber zu wenig Tore erzielt. Wir müssen mehr aus unseren Chancen machen und die Fehler in der Defensive verringern“, sagt der tschechische Rechtsverteidiger.

Die nächste Möglichkeit dazu gibt es am Samstag im Nordderby gegen den HSV – und da könnte Gebre Selassie auf Landsmann Petr Jiracek treffen, dessen Wechsel vom VfL Wolfsburg nach Hamburg unmittelbar bevorsteht. „Er ist ein absoluter Kämpfer, der niemals aufgibt. Und er schießt Tore. Ich denke, er könnte jedem Team helfen“, meint Gebre Selassie und kündigt an: „Sobald der Wechsel tatsächlich perfekt ist, werde ich ihm mal schreiben. Natürlich würde es mich freuen, wenn wir am Samstag gegeneinander spielen würden.“

Dass er selbst aufläuft, steht außer Frage. „Theo hat sehr schnell reingefunden“, findet Werder-Coach Thomas Schaaf, der Gebre Selassie dennoch genau beobachten wird: „Er hatte mit der EM ein großes Programm und merkt die Spiele jetzt. Theo ist unheimlich ehrgeizig, aber wir müssen schauen, wie viel wir ihm zumuten dürfen.“ · mr

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