Fleißige Greenkeeper

Geacker statt Tiki-Taka – aber alles grün

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Kreiszeitung Syke

Werder-Bremen - Von Cord KrügerSchön sieht er aus – jeden Morgen frisch frisiert. Dicht wie ein Teppich. „Auf Champions-League-Niveau“, meint Werder-Co-Trainer Damir Buric. Die Halme millimetergenau auf niedrigste Stufe getrimmt.

Die Greenkeeper des Golf-Hotels „Barcelo Montecastillo“ hätscheln und heilen den dieser Tage so stark strapazierten Rasen der drei Fußballplätze für die Werder-Profis. Dass sie bis zur Abreise der Bremer noch einiges zu tun bekommen würden, wussten sie schon nach der Auftakteinheit am Mittwochabend. Da mussten die spanischen Gastgeber angesichts herausgerissener Soden und großer Löcher schmerzlich erkennen, dass sich die Vorbereitung auf den Bundesliga-Alltag härter darstellt als die Filigranarbeit ihrer Ballkünstler von Barca, Real & Co. – also häufiger Geacker statt Tiki-Taka. Doch die Männer, die Werders Weg mit Forken und Fußtrampeln ebnen, vollbringen wahre Wunder. Solche Heinzelmännchen wünscht man sich für den eigenen Garten daheim – doch das dürfte bereits an der Höhe der Ablösesumme scheitern.

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