Auch einige Talente können sich beweisen

Garcia-Comeback am Millerntor

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Santiago Garcia

Bremen - Das Testspiel morgen Abend (18.30 Uhr) bei Zweitligist FC St. Pauli ist für Werder eine Abwechslung vom Trainingsalltag in der Länderspielpause – und deshalb „das Highlight dieser Woche“. So hat es der neue Co-Trainer und Ex-Paulianer Florian Bruns gestern gesagt.

Doch nicht nur er freut sich besonders auf die Partie im Stadion am Millerntor, sondern auch Santiago Garcia. Der argentinische Linksverteidiger hat inzwischen keine muskulären Probleme mehr und „wird sein Comeback feiern“, kündigte Bruns an: „Das Spiel kommt genau zum richtigen Zeitpunkt für ihn.“

Seit dem Trainingslager im Zillertal im Juli hatte Garcia Beschwerden gehabt. Nun ist der 28-Jährige wieder da und kann in den Konkurrenzkampf mit Neuzugang Robert Bauer einsteigen. Das Testspiel beim aktuellen Schlusslicht der Zweiten Liga bietet aber auch anderen die Gelegenheit, sich zu zeigen. „Jeder kann sich auspowern und Argumente für sich liefern. Es ist auch eine Chance für die, die bisher nicht so viel gespielt haben, in den Fokus zu rücken.“ Angesprochen fühlen dürfen sich zum Beispiel Florian Kainz, Janek Sternberg oder Maximilian Eggestein.

Andere, die durchaus auch ein bisschen Eigenwerbung bräuchten (wie Thanos Petsos oder Sambou Yatabare), sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Insgesamt fehlen Chefcoach Alexander Nouri momentan 14 Spieler , die alle international im Einsatz sind. Damit der Trainingsplatz nicht zu leer ist, wurden einige Talente aus der U 23 hochgezogen. Gestern durften sich Thore Jacobsen, Jesper Verlaat, Mohamed Aidara, Luca Zander und U 17-Keeper Luca Plogmann bei den Profis beweisen. Sehr gut möglich, dass sie auch morgen beim Testspiel im Kader sind.

Insgesamt geht es bei Werder in dieser Trainingswoche darum, „viel Fußball zu spielen“, sagte Bruns: „Wir werden zum Beispiel viele Spielformen machen.“ Und das nimmt Zeit in Anspruch. Gestern Vormittag trainierten die Bremer anderthalb Stunden, am Nachmittag sogar über zwei. Bei der zweiten Einheit war auch Innenverteidiger Lamine Sane dabei, der die erste verpasst und individuell gearbeitet hatte. Claudio Pizarro dagegen war noch nicht im Kreis der Kollegen zu sehen. - mr/kni

Werder-Training am Dienstag

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