Lemke wartet auf ein Ja-Wort aus dem eingegrenzten Kreis der Kandidaten

Die „ganz Guten“ lassen sich Zeit

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Willi Lemke

Bremen - Willi Lemke geht in diesen Tagen seinem aktuellen „Nebenjob“ nach. Der Chef des Werder-Aufsichtsrates ist in seiner Funktion als UN-Sonderberater Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung unterwegs.

Stationen: Amsterdam und New York. Seiner augenblicklichen Hauptaufgabe, der Suche nach einem neuen Manager und Geschäftsführer für Werder Bremen, kann er sich also nur aus der Ferne widmen. Wie weit die Arbeit schon vorangeschritten ist, wie nahe Werder dem Wunschkandidaten schon gekommen ist – es sind die Fragen, deren Antworten bei Lemke unter Verschluss liegen. Keine Wasserstandsmeldungen. Nur soviel: Die Anzahl der Kandidaten ist „überschaubar“, er habe bereits mit allen gesprochen, berichtete Lemke im NDR-Sportclub.

Möglicherweise ist er mit seinen Kollegen aus dem Aufsichtsrat und den verbliebenen Geschäftsführern sowie Trainer Thomas Schaaf aber längst fündig geworden, kann aber nichts verraten. Der 66-Jährige deutete an: „Natürlich müssen wir denjenigen, die wir angesprochen haben, auch die Gelegenheit geben, zu klären, wie sie aus ihrer jetzigen Tätigkeit herauskommen. Die ganz Guten sind in der Regel nicht sofort bereit.“ Könnte heißen, dass sich gerade der Fall Allofs wiederholt – aber halt irgendwo anders und mit Werder als Abwerbendem, statt als Geschädigtem.

Laut „Bild“-Zeitung kommen drei zuletzt aus der Bundesliga verschwundene Namen als Werder-Lösung nicht infrage. Jan Schindelmeiser (38/ehemals Manager bei 1899 Hoffenheim), Ilja Kaenzig (39/ehemals Hannover 96) sowie der langjährige Boss des Hamburger SV, Bernd Hoffmann (49), seien zwar in Gedankenspielen der Bremer aufgetaucht, jedoch nicht auf Lemkes überschaubarer Kandidatenliste. Auch nicht Helmut Schulte. Der Ex-Manager des FC St. Pauli erklärte, er habe keinen Kontakt zu Werder. · csa

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