Der ganz besondere Film von der China-Tour / Junuzovic und Elia sind ständig unterwegs

Kamera läuft: Die Werder-Profis drehen sich selbst

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Zlatko Junuzovic kommt in China immer mit seiner Kamera zum Training.

Tianjin - Wenn das Training im schwitzigen China beendet war, dann griffen die Werder-Profis gleich zur Wasserflasche – Zlatko Junuzovic dagegen schnappte sich eine Kamera. Denn gemeinsam mit Eljero Elia hatte er im Reich der Mitte einen Sonderauftrag: den Werder-Film.

Nominiert für den dann hoffentlich Oskar-reifen Streifen wurden sie von Robin Dutt. „Wir hatten ein Sechs-Augen-Gespräch mit dem Trainer, da wurde es beschlossen“, berichtet Junuzovic und gesteht: „Kameramann, Interviewer – das ist gar nicht so einfach. Und es ist anstrengend. Elli und ich sind zwischen dem Training ganz gut unterwegs. Man muss die Kamera immer dabei haben, muss sich was einfallen lassen, was man fragen kann.“ Doch der Österreicher kann sich auf seine Schausspieler verlassen: „Die Jungs machen es einem nicht so schwer. Da kommen gute Sprüche, es wird viel gelacht – und das ist das wichtigste.“

Bester Hauptdarsteller sei dabei Franco Di Santo. „Der ist immer gut drauf“, berichtet Junuzovic und gerät geradezu ins Schwärmen: „Der Franco, der würde auch nach 40 Stunden auf Reisen immer noch lachen und gut drauf sein. Der ist der Wahnsinn, der wird nie müde.“

Gefilmt werden darf alles. Nur im Training und im Spiel bleibt die Kamera aus. Aber nicht davor. Und das gebe interessante Einblicke. Junuzovic: „Es ist schon spannend zu sehen, wie sich jeder so in der Kabine verhält.“

Und wann kommt der Streifen in die Kinos? „Gar nicht“, stellt Junuzovic klar: „Der Film ist nur für uns. Hinterher schauen wir ihn uns gemeinsam an, das wird lustig. Und jeder bekommt ihn auf DVD, hat also eine schöne Erinnerung.“

Die ganze Aktion soll vor allem einem dienen: dem Teamgeist. Als Vorbild gilt 1899 Hoffenheim. Die Kraichgauer haben das laut Junuzovic vergangene Saison vorgemacht: „Ich weiß aber nicht, wie es geworden ist.“ Auch deren Film blieb streng geheim.

Im nächsten Trainingslager im Zillertal soll die Kamera wieder laufen. „Aber dann sind andere dran“, betont Junuzovic und erklärt damit seinen Ausflug ins Filmgeschäft für beendet.

kni

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