Plötzlich nur noch Innenverteidiger Nummer drei

Galvez fühlt sich gewappnet

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Alejandro Galvez

Bremen - Irgendwann wurde es Alejandro Galvez zu bunt. „Moment mal“, unterbrach er gestern die Presserunde, „ihr fragt ja mehr über Papy als über mich.“ Der 26-jährige Spanier sagte es mit einem Augenzwinkern, doch einfacher hat Werder-Neuzugang Djilobodji seine eigene Lage sicher nicht gemacht.

„Klar sehe ich ihn als Konkurrenten“, fuhr Galvez fort, „er spielt auf meiner Position. Aber er bringt die Mannschaft weiter – und das ist das Entscheidende.“ Dass die Ausleihe vom FC Chelsea so schnell und so beeindruckend einschlagen würde, hatte wohl auch Galvez nicht vermutet. So ist er plötzlich nur noch Innenverteidiger Nummer drei. Und wie das Spiel gegen Hoffenheim zuletzt zeigte, ist der Spanier im Zweifel der Erste, der früh ausgewechselt wird. „Es war ärgerlich, dass ich raus musste“, sagte Galvez, „aber es war eine taktische Entscheidung des Trainers. Das nehme ich nicht persönlich.“

Jannik Vestergaard wird inzwischen von Trainer Viktor Skripnik auch mal als „Sechser“ eingesetzt, dann sind drei gelernte Innenverteidiger auf dem Platz. Rutscht der Däne aber wieder nach hinten, wird es richtig hart für Galvez. Doch darauf ist er vorbereitet, sagt er: „Ich finde es wichtig, dass es in der Mannschaft Konkurrenz gibt. Und ich bin für diesen Kampf gewappnet.“

Er sieht auch seine Zukunft weiter bei Werder. Sein Vater, gleichzeitig Berater, spricht schon mit Sportchef Thomas Eichin über eine Verlängerung des Vertrags (bis 2017). „Ich würde gerne bleiben – und Werder möchte mich gerne behalten“, sagte Galvez, „aber es gibt eben noch ein paar Dinge zu klären.“

phi

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