0:3 - Dritte Bremer Niederlage in Folge

Werder wieder im Tabellenkeller

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Sinnbild: Frankfurt feiert, Bremen lässt die köpfe hängen

Bremen - Auch im siebten Spiel in Serie bleibt Werder Bremen ohne Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Am Samstagnachmittag verloren die Bremer nicht nur 0:3, sondern auch Neuzugang Franco di Santo, der nach einem groben Foulspiel vom Feld geschickt wurde.

Werder Bremen ist wieder auf dem Weg nach unten. Die enttäuschenden Hanseaten verloren am Samstag gegen Eintracht Frankfurt daheim mit 0:3 (0:2) und kassierten damit nach den zwei Auftaktsiegen in der Fußball-Bundesliga die dritte Niederlage in Serie. Die Frankfurter feierten hingegen fünf Tage vor dem Europa-League-Spiel gegen Girondins Bordeaux eine gelungene Generalprobe.

Für die Eintracht trafen vor 40 060 Zuschauern im Weser-Stadion Vaclav Kadlec (14., 34.) mit einem Doppelpack und Bremens Sebastian Prödl (77.) per Eigentor. Werder spielte nach einem üblen Foul von Franco di Santo (26.) gegen Bastian Oczipka die meiste Zeit in Unterzahl und vergab zudem eine Elfmeter-Chance durch Aaron Hunt (58.).

Die Bremer zeigten einen erschreckenden Auftritt gegen die zuvor erst einmal siegreichen Gäste. Sie wurden im eigenen Stadion von den schnelleren und spielerisch überlegenen Frankfurtern geradezu vorgeführt. Schon vor der Roten Karte für den argentinischen Angreifer di Santo war Werder unterlegen. Dann leistete sich der Stürmer auch noch einen Kung-Fu-Tritt gegen Oczipka.

Die Bilder vom Spiel

Werder verliert gegen Frankfurt 0:3

Reichlich zu tun hatte Sebastian Mielitz, der nach den Spekulationen um eine angebliche Rückkehr seines Vorgängers Tim Wiese besonders im Blickpunkt stand. Der Keeper zeigte - zwei Tage nachdem Werder-Manager Thomas Eichin die Diskussion mit einem Machtwort beendet hatte - eine ordentliche Partie und war bei den Treffern der Eintracht schuldlos.

Die Fans, die vor einer Woche beim Abschiedsspiel von Torsten Frings noch Wiese mit Sprechchören gefeiert hatten, begrüßten Mielitz mit Applaus. Sie sahen aber auch die Nervosität des Keepers, etwa bei der unfreiwilligen Vorlage für Tranquillo Barnetta in der Anfangsphase.

Die starken Frankfurter beschäftigten Mielitz am Samstag ordentlich. Obwohl unter andere Kapitän Pirmin Schwegler und Torjäger Alexander Meier ausfielen, spielten die Gäste von Beginn an offensiv und forsch nach vorne. Nur einige Nachlässigkeiten in der Abwehr schmälerten den guten Eindruck.

Die Bremer machten es der Eintracht indes einfach und wirkten in der Abwehr wieder einmal wackelig. Nicht nur der starke Kadlec in der Sturmspitze nutzte die mangelnde Gegenwehr: Der 21 Jahre alte Tscheche schoss im dritten Bundesligaspiel seine Tore zwei und drei.

Ein Pfostentreffer von Cedric Makiadi kurz vor di Santos Platzverweis war die beste Chance der Bremer. Werders Unzulänglichkeiten demonstrierten allerdings am besten Eljero Elia, der eine Minute vor der Halbzeit kurz vor der Linie des Eintracht-Tores im Stile eines Manndeckers klärte, sowie Hunt: Der Routinier scheiterte mit seinem lässig geschossenen Strafstoß an Eintracht-Keeper Kevin Trapp.

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