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Wetklo verhindert Hunts zweites Tor

Mainz - In die Karnevalshochburg nach Mainz geht es heute für Werder Bremen um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Verfolgen Sie die Partie ab 15.30 Uhr live in unserem Ticker und diskutieren Sie mit.

Passend zum Schmuddelwetter ist auch die Stimmung an der Weser nicht gerade euphorisch. Nach 26 Spielen liegen die Hanseaten mit 30 Zählern nur auf dem 14. Tabellenplatz, der Vorsprung auf Augsburg beträgt nur noch sechs Zähler. Man holte nur zwei von fünfzehn möglichen Punkten aus den letzten fünf Partien, die Folge: Das Abstiegsgespenst ist geistert an der Weser herum. Der Gefahr des zweiten Bundesligaabstiegs ist sich auch Willi Lemke bewusst: „Oberste Priorität besitzt, dass wir den Abstieg vermeiden.“

Mit 51 Gegentoren stellt Werder die schlechteste Defensive der Liga, nur dreimal hielt Keeper Sebastian Mielitz seinen Kasten sauber, doch der gibt sich selbstbewusst: „Ich mache meine Sache gut und im Verein hat mir keiner gesagt, dass er mit mir unzufrieden ist. Das ist, was zählt.“ Dass Leben in der Mannschaft ist, zeigt ein Vorfall im Training am Donnerstag, bei dem Marko Arnautovic und Sokratis nach einem Zweikampf aneinandergerieten. Der Grieche ging auf Arnautovic los, Mitspieler mussten die beiden Streithähne trennen.

Beim Gegner aus Mainz sieht die Welt dagegen rosig aus. Trotz des knappen Etats (nur 17 Mio. Euro; Werder: 35 Mio. Euro) belegen die Rheinhessen mit 38 Punkten einen starken sechsten Platz. Der Mix aus erfahren Spielern wie Außenverteidiger Zdenek Pospech (34) und jungen Talenten wie Abwehrchef Jan Kirchhoff (22) ist das Erfolgsrezept der 05er. Nur logisch, dass der 39-Jährige Trainer Thomas Tuchel mit Teams wie Schalke 04 oder bis zum Winter sogar mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht worden ist.

Bilder vom Abschlusstraining

Bargfrede im Kader gegen Mainz

Trotz des großen Punkteunterschieds macht Werder die Bilanz Hoffnung auf einen Erfolg: Von dreizehn Duellen gingen acht an Werder, nur dreimal siegte Mainz. Auch das Hinspiel konnten die Grün-Weißen für sich entscheiden. Beim 2:1-Erfolg erzielte Aaron Hunt beide Treffer, bei Mainz netzte Torjäger Adam Szalai (insgesamt zwölf Treffer) ein.

Auf der Bremer Verletztenliste finden sich mit Akpala und Füllkrug „nur“ zwei Spieler wieder, während bei Mainz gleich sechs Spieler ausfallen, unter anderem der Ex-Bremer Ivan Klasnic.

Geleitet wird die Begegnung von Manuel Gräfe aus Berlin. Der 39-Jährige Sportwissenschaftler leitete bereits das Hinspiel, für ihn ist es der 150. Einsatz in der Bundesliga.

Rubriklistenbild: © nordphoto

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