28. Spieltag: Werder live

Live-Ticker: Prödl schießt Werder zum Sieg 

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Prödl schießt Werder zum Sieg

Bremen - Von Marcel Kloth. Punktgleich stehen Werder Bremen und Hannover 96 in der Tabelle kurz vor der Abstiegszone. Im „kleinen Nordderby“ geht es jetzt darum, sich im Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft zu verschaffen.

 

Nach kurzem Aufwärtstrend mit Siegen gegen Hamburg und Nürnberg fühlten sich die Fans der Bremer teilweise schon gerettet. Befürchtete Spiele am Montagabend gegen Düsseldorf und Kaiserslautern rückten wieder in weite Ferne. Doch nach katastrophalen Auftritten gegen Freiburg und Wolfsburg ist die Angst vor dem Gang in die Zweitklassigkeit realer denn je. Das Polster von fünf Punkten Vorsprung auf die Relegationsplätze droht weiter zu schmelzen. Spielerisch enttäuschende Leistungen gegen vermeintlich schwächere Mannschaften wie Freiburg lassen die letzten sieben Spieltage zu einer Zitterpartie werden.

Auch mit dem neuen Trainer Tayfun Korkut ist es Hannover nicht gelungen, sich aus der abstiegsgefährdeten Zone zu befreien. Der Punkteschnitt liegt bei knapp einem Zähler pro Spiel, von den letzten fünf Partien hat die Mannschaft nur eine gewonnen. Während Korkut die Auswärtsbilanz verbessert hat, wurden aus den letzten drei Heimspielen nur ein Punkt bei acht Gegentoren geholt. Doch nachdem alle acht Auswärtspartien der Hinrunde verloren gingen, konnten Zieler & Co nach der Winterpause immerhin zwei ihrer Spiele in fremden Stadien gewinnen.

Drei Bremer Spieler hatten in der Partie gegen Wolfsburg am Dienstag ein Jubiläum zu feiern. Kapitän Clemens Fritz stand bei seinem Comeback das 250. Mal in der Bundesliga auf dem Platz. Sein Abwehrkollege Assani Lukimya absolvierte gegen die „Wölfe" seine 50. Bundesliga-Begegnung - allesamt im Trikot des SV Werder Bremen. Mittelfeldspieler Cedrick Makiadi, der kurz vor dem Pausenpfiff für den verletzten Kroos eingewechselt wurde, machte sein 200. Bundesliga-Spiel.

In der Statistik überzeugt die heutige Auswärtsmannschaft aus Bremen. Das Team von Trainer Robin Dutt gewann 27 der 51 Partien, spielte 13 Mal Remis und verlor nur elf Begegnungen. Seit Hannovers Wiederaufstieg im Jahr 2002 fielen in den 23 Duellen zwischen den beiden Nordclubs satte 93 Tore, also im Schnitt mehr als vier Treffer pro Partie. Ein Torfestival ist gut möglich. Das belegt auch ein Blick auf die letzten Heimspiel von 96 gegen den SVW. Sie gewannen die letzten drei Heimspiele gegen Bremen alle mit jeweils mindestens drei geschossenen Toren.

Hannover kassierte in seiner Bundesliga-Geschichte nur gegen die Bayern mehr Niederlagen und Gegentore (33 bzw. 137) als gegen Werder (27 bzw. 116). Doch das Team aus der niedersächsischen Hauptstadt hat nach dieser Begegnung das deutlich einfachere Restprogramm. Während Bremen nur noch gegen Teams spielt, die in der Tabelle über ihnen stehen, muss 96 nur noch gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion antreten. Deshalb liegt der Druck heute ganz bei der Dutt-Elf. Hannover ist der womöglich schwächste Gegner im Restprogramm. Ob die Bremer davon heute profitieren können?

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