„Für die Besonderheiten Einzelner ist kein Platz“

Sebastian Schachten

Werder-Bremen - BREMEN (kni) · Bei Werder Bremen blieb Sebastian Schachten zwischen 2005 und 2007 der Sprung in die Bundesliga verwehrt, er kickte ausschließlich in der zweiten Mannschaft. Bei Borussia Mönchengladbach hatte der Außenverteidiger mehr Glück – in dieser Saison durfte der 26-Jährige schon elf Mal im Oberhaus ran. Vor dem Abstiegsgipfel in Bremen stand Schachten am Telefon Rede und Antwort.

?Im Hinspiel fehlten Sie wegen einer Roten Karte – klappt’s denn diesmal endlich mit dem ersten Spiel gegen Ihren Ex-Club Werder?

!(lacht) Eine Sperre kann ich ja nicht mehr kriegen . . . Ich gehe mal fest davon aus, dass ich dabei sein werde.

?Zuletzt waren Sie bei der Borussia allerdings ein wenig weg vom Fenster.

!Na ja, zu Beginn der Rückrunde war ich auch verletzt. Mittlerweile gab’s den Trainerwechsel, und vergangenes Wochenende gegen Hoffenheim war ich immerhin schon wieder ein paar Minuten dabei.

?Ihr neuer Trainer hat gesagt: „Sebastian hat etwas, das mir sehr gut gefällt.“ Was meint Lucien Favre damit?

!Da müssen Sie ihn schon selbst fragen, ich spreche nicht so gerne über mich. Aber ich habe natürlich davon gehört, und Lob tut einem Spieler immer gut.

?Hoffen Sie gegen Werder auf einen Platz in der Startelf?

!Die Hoffnung ist immer da. Aber es gibt nach dem Super-Spiel gegen Hoffenheim eigentlich keinen Grund, etwas zu ändern. In unserer Situation ist es eigentlich auch egal, wer spielt. Es zählt nur die Mannschaft, nur der Erfolg.

?Ist die Partie in Bremen trotzdem etwas Besonderes für Sie?

!Für solche Besonderheiten einzelner Spieler ist im Moment wirklich kein Platz bei uns. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Dennoch freue ich mich auf Bremen, ich habe diesem Club und vor allem U 23-Trainer Thomas Wolter sehr viel zu verdanken. Wir sind damals im Guten auseinander gegangen.

?Vielleicht kommt man bald wieder zusammen. Schließlich will Werder künftig vornehmlich auf ablösefreie Spieler setzen. Und Außenverteidiger sind in Bremen immer willkommen.

!Zu Werder gab’s definitiv keinen Kontakt. Momentan beschäftige ich mich ohnehin nur mit dem Klassenerhalt der Borussia.

?Wie nervenaufreibend ist der Abstiegskampf?

!Das ist schon nicht ganz einfach. Aber wir sind das ja schon die ganze Saison gewohnt. Das könnte ein Vorteil für uns sein. Einige Mannschaften rechnen vielleicht noch gar nicht damit, ganz nach unten zu rutschen.

?So wie Werder?

!Das weiß ich nicht. Aber mit der Qualität des Kaders dürften sie eigentlich gar nicht so weit unten in der Tabelle stehen. Ich bin mir sicher, dass Werder da rauskommt, aber bitte nicht mit Punkten gegen uns.

?Ist das ein Schicksalsspiel für Ihr Team?

!Das ist mir ein zu großer Begriff, Es kommen ja noch einige Spiele. Aber es wäre schon ganz wichtig für uns, in Bremen nicht zu verlieren.

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