„Er muss den Anspruch haben, zu spielen“

Füllkrugs Forderung findet Allofs gut

Bremen - Flink, forsch, frech – Niclas Füllkrug sorgt immer wieder für frischen Wind bei Werder. So hat er nach seinem zweiten Bundesliga-Tor am Samstag gegen Mönchengladbach deutlich gemacht, dass ihn die „Joker“-Rolle nur noch auf Zeit befriedigt.

Der 19-Jährige will in die Startelf: „Das ist mein Ziel für diese Saison.“ So viel Selbstbewusstsein ist anderen Werder-Talenten auch schon mal zum Verhängnis geworden. In Bremen ist es etwas verpönt, zu früh zu viel zu fordern. Doch Füllkrug darf das.

„Er muss den Anspruch haben, von Anfang an zu spielen. Das erwarte ich von ihm“, sagt Clubchef Klaus Allofs, mahnt aber zugleich: „Man muss sich die Situation auch immer genau anschauen und akzeptieren, dass andere beginnen.“ Will heißen: Noch muss sich Füllkrug mit der zweiten Reihe begnügen. Doch Allofs ist überzeugt, dass sich der junge Stürmer auf Dauer bei Werder durchsetzen kann: „In zehn Jahren soll er hier kein Joker mehr sein. Wenn er trifft und sich gut ins System einfügt, dann wird er spielen.“ · kni

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