Stars kitzeln oder doch XL-Rotation gegen Gladbach – die vermeintliche A-Elf sieht sehr ungewöhnlich aus

Was führt Schaaf im Schilde?

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Mit Worten und Gesten: Werder-Coach Thomas Schaaf erklärt der Formation, die am Samstag in Gladbach von Beginn an auflaufen könnte, seine Vorstellungen. ·

Bremen - Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder Thomas Schaaf will einige Stars ein bisschen kitzeln, um mehr Leistung herauszulocken. Oder Werders Trainer plant im Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach am Samstag (18.30 Uhr) tatsächlich eine XL-Rotation und wechselt die halbe Startelf aus.

Gestern Vormittag stellte der 51-Jährige – wie schon am Dienstag – eine sehr ungewöhnliche A-Formation zusammen. Zlatko Junuzovic (eigentlich „Sechser“) spielte auf dem rechten Flügel, die Rolle des Österreichers vor der Abwehr übernahm Kapitän Clemens Fritz. Die Halbpositionen im Mittelfeld besetzten Kevin De Bruyne (bis zu seinem Trainingsabbruch/siehe Extra-Artikel) und Tom Trybull. Vizekapitän Aaron Hunt trug anfangs das weiße Leibchen des B-Teams – ebenso wie Marko Arnautovic, Eljero Elia und Mehmet Ekici. Auf dem linken Flügel durfte sich erneut Özkan Yildirim bewähren. Und wenn es dabei bleibt, würde der 19-Jährige nach drei Jokereinsätzen am Samstag sein Startelf-Debüt für Werder geben. „Natürlich macht man sich Hoffnung, wenn man im Training in der vermeintlichen A-Mannschaft steht. Mal gucken, wie es sich entwickelt“, sagte Yildirim und fügte an: „Ich gebe weiter Gas und bin bereit. Es wäre ein richtig schönes Gefühl, von Anfang an dabei zu sein. Und für mich wäre das der nächste Schritt.“

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Noch größere Hoffnungen auf sein erstes Werder-Spiel als „Starter“ darf sich Mateo Pavlovic machen. Die beiden Innenverteidiger Sokratis (fünfte Gelbe) und Sebastian Prödl (Rot) fehlen gesperrt – und der kroatische Winterneuzugang trainierte in den vergangenen Tagen an der Seite von Assani Lukimya. Schaaf hielt sich, wie üblich bei Personalfragen, bedeckt und sagte lediglich: „Mateo hat inzwischen viele Dinge mitgekriegt, konnte sich orientieren und macht seine Sache in den Einheiten gut. Er ist eine Option.“ · mr

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