Werder vs. Nürnberg: Die Einzelkritik

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Sebastian Mielitz: Die Nummer drei zeigte als Nummer eins kein Nervenflattern. In der ersten Halbzeit parierte der U 23-Torwart gegen Wolf, Diekmeier und Pinola. Seine beste Szene hatte der Vertreter des verletzten Tim Wiese jedoch in der 83. Minute, als er einen Distanzschuss von Wolf entschärfte und damit das 3:3 verhinderte. Note 2,5
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Clemens Fritz: Die erste Halbzeit war für ihn geruhsam, die zweite umso turbulenter. Fritz verschuldete den Handelfmeter, erzielte dann aber den 4:2-Endstand, als er ins leere Tor traf. Der Treffer war Belohnung für eine engagierte Leistung. Note 2,5
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Per Mertesacker: Seinen 1,98 m war Nürnberg im wahrsten Sinne des Wortes nicht gewachsen. Zweimal traf Mertesacker per Kopf nach Ecken – es war der erste Doppelpack seiner Karriere. Der Nationalverteidiger glänzte aber auch in seiner eigentlichen Aufgabe als Innenverteidiger, organisierte lautstark die Viererkette, in der sein Stammpartner Naldo gelbgesperrt fehlte. Note 1
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Sebastian Prödl: Der Naldo-Ersatzmann hatte so manch klare Ansage von Mertesacker nötig. In der ersten Halbzeit mit Unsicherheiten, beim 1:3 durch Mike Frantz nicht im Bilde. In der Folge aber stabil. Note 4
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Sebastian Boenisch: Dass er mit 72 Ballkontakten den Spitzenwert im Bremer Team lieferte, verwundert nicht. Als Linksverteidiger war Boenisch gut beschäftigt, Nürnberg kam meistens über seine Seite. Erst im Laufe der Partie fand er zu einer guten Abstimmung mit Nebenmann Prödl. Boenischs wenige offensive Vorstöße endeten im Nichts. Note 3,5
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Tim Borowski: Einigermaßen überraschend hatte er den Vorzug vor Philipp Bargfrede bekommen. Borowski bedankte sich mit seiner wohl besten Saisonleistung und dem Tor zum 3:0. Anders als in vielen Partien zuvor war der Ex-Nationalspieler aktiv am Spiel beteiligt. Note 2,5
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Torsten Frings: Nach einer guten ersten und einer mäßigen zweiten Halbzeit geriet er ungewollt und unberechtigt in den Fokus. Der Platzverweis gegen ihn (82.) war eine Fehlentscheidung. Note 3
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Marko Marin (bis 70.): Ausgepumpt ging er vom Platz. Und der Kräfteverschleiß war ihm nicht erst in der Endphase seines Einsatzes anzumerken gewesen. Die letzte Spritzigkeit war nicht da, dennoch glänzte Marin als Vorbereiter. Das 2:0 hatte er per Eckball (der keiner war) eingeleitet, das 3:0 mit einem klugen Querpass aufgelegt. Note 2,5

Nach der 3:0-Führung zur Pause wurde es für Werder Bremen gegen den 1. FC Nürnberg. Erst mit seinem Treffer in der Nachspielzeit zum 4:2 wickelte Clemens Fritz den Dreier in trockene Tücher.

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