Die Noten der Spieler - Werder Bremen vs Inter Mailand

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Irgendwie ist es schon grotesk: Werder Bremen schlägt den Titelverteidiger und ist trotzdem raus aus der Champions League. Gegen die Italiener ging’s eigentlich nur um ein bisschen Wiedergutmachung für einen verpatzten Wettbewerb, 800 000 Euro Siegprämie und Selbstvertrauen für die Aufholjagd in der Liga. Aber am Ende wurde es sogar die große Versöhnung mit den Fans.
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Tim Wiese: Beim Halbzeitpfiff konnte er erstmal seine Finger durchzählen. 1, 2, 3, ...10 – noch alle dran, keiner abgefroren. Inters lustlose Offensive hatte den Werder-Schlussmann bis dahin kein einziges Mal geprüft. Nach der Pause wurde es etwas lebhafter – und Wiese war im Glück. Zweimal krachte es rechts von ihm am Pfosten. Note 3
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Dominik Schmidt: Zweiter Champions-League-Einsatz für den Newcomer. Auf der rechten Abwehrseite machte er Bekanntschaft mit Stars wie Eto’o und Muntari, die er bis dato wohl nur von der Playstation kannte. Schmidt tat das, was von ihm zu erwarten war. Er rannte, kämpfte, gab alles und wurde am Ende immer mutiger. Note 3
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Per Mertesacker: Wenn der Gegner Inter Mailand heißt, klagt so mancher Innenverteidiger über Überlastung. Mertesacker gestern nicht. Die „Nerazzurri“ forderten ihn so gut wie überhaupt nicht. Pech, dass sein Kopfball am Pfosten landete (80.). Note 3
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Sebastian Prödl: Okay, sein Kopfball zum 1:0 wurde noch abgefälscht. Gleichwohl steht in der Statistik der erste Champions-League-Treffer des Österreichers, der in seinem eigentlichen Arbeitsbereich wie Kollege Mertesacker keine Heldentaten zu verrichten hatte. Note 2,5
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Petri Pasanen (bis 83.): Als Linksverteidiger verlebte auch er einen ruhigen Abend. Obwohl ihm mitunter langweilig gewesen sein musste, blieb er sich treu und wagte sich nur selten nach vorne. Note 3,5
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Clemens Fritz: Sieg über Inter – ein schöneres Geschenk kann sich ein Fußballer zum 30. Geburtstag kaum wünschen. Fritz feierte den Tag und das Ereignis als „6er“ im Mittelfeld, wo er als Kompagnon von Frings den defensiveren Part übernahm. Note 3
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Torsten Frings: Nach 19 qualvoll langweiligen Anfangsminuten hatte der Kapitän genug. Er hielt einfach mal drauf. Obgleich sein Versuch das Tor weit verfehlte, war’s doch der Startschuss für mehr Bremer Schwung. Frings bewährte sich als zentrale Anspielstation. Note 3

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