Zwischen Note 1 und 3: Die Einzelkritik

1 von 14
Tim Wiese: Ausgewechselt wurde er nicht, dennoch dauerte das Spiel für den Torwart nur 21 Minuten. In dieser Zeit zeigte Wiese bei Schüssen von Flum (7.) und Cissé (23.) außergewöhnliche Paraden – danach war Schluss. Von Freiburg kam nichts mehr. Wiese durfte sich dennoch rühmen, in der wackeligen Startphase seinen Teil zum glatten Sieg beigetragen zu haben. Note 2
2 von 14
Clemens Fritz: Fritz hielt sich – trotz Unterforderung in der Defensive – zunächst mit Offensivvorstößen auffallend zurück, wurde mit zunehmender Spielzeit aber aktiver. Hatte seine beste Szene bei einem abgefälschten Distanzschuss, der Zentimeter am Tor vorbeitrudelte (39.). Note 3
3 von 14
Per Mertesacker: Stress hatte der Innenverteidiger ähnlich wie Wiese nur im ersten Viertel der Partie. In der Folge reichten Routine und sein gutes Kopfballspiel, um die mutlos vorgetragenen Angriffe des Gegners abzufangen. Note 3
4 von 14
Naldo (bis 76.): Einen Schnitzer erlaubte er sich, als er gegen Cissé einen Zweikampf verlor und so die frühe Flum-Chance ermöglichte. Sein persönliches Highlight war die Vorlage zum 1:0 sowie ein gefährlicher Kopfball nach 59 Minuten. Immer wieder schaltete sich Naldo ins Angriffsspiel ein. Note 2
5 von 14
Petri Pasanen: Um zu belegen, dass das Bremer Spiel lange Zeit linkslastig war, braucht es nur eine Zahl: 116 – so viele Ballkontakte (und damit die meisten aller Bremer) hatte der Linksverteidiger. Was Pasanen daraus machte, ist mit dem Oberbegriff Sicherheitsfußball am besten zusammengefasst. Note 3
6 von 14
Torsten Frings: Die unfreiwillige Pause am Spieltag zuvor hat seiner Form nicht geschadet. Frings agierte zweikampfstark und umsichtig. Zu behaupten, dass er voll gefordert war, wäre allerdings gnadenlos übertrieben. Note 2,5
7 von 14
Philipp Bargfrede (bis 70.): Arbeitete gut im defensiven Mittelfeld und rechtfertigte einmal mehr das Vertrauen des Trainers, der Bargfrede den Vorzug vor dem wiedergenesenen Tim Borowski gegeben hatte. Note 3
8 von 14
Marko Marin: Unglaublich fleißig, unglaublich wuselig – aber ohne Glück im Abschluss. Marin flankte und schoss aus nahezu allen Lagen, bei den vier Toren waren aber andere die Hauptdarsteller. Was freilich nichts daran ändert, dass Marin erneut eine starke Leistung zeigte. Note 2,5

Keine große Mühe hatte Werder Bremen beim 4:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg. Überragender Mann auf dem Platz war Claudio Pizarro, der zwei Treffer gegen die abstiegsbedrohten Breisgauer beisteuerte.

Das könnte Sie auch interessieren

Podiumsdiskussion vom RWF und der Kreiszeitung zur Bundestagswahl

Sechs Kandidaten, zwei Moderatoren und jede Menge Zuschauer im Buhrfeindsaal: Auf großes Interesse ist am Donnerstagabend die vom Rotenburger …
Podiumsdiskussion vom RWF und der Kreiszeitung zur Bundestagswahl

Fachwerkhaus „Siedenburg“ in Kirchweyhe bald Geschichte

Das fast 300 Jahre alte Fachwerkhaus an der Kleinen Heide in Kirchweyhe, im Volksmund „Siedenburg“ genannt, muss einem Neubau weichen. Es war eine …
Fachwerkhaus „Siedenburg“ in Kirchweyhe bald Geschichte

Übung des Ortsvereins Bassum und des Technischen Hilfswerks

Übung des Ortsvereins Bassum und des Technischen Hilfswerks

Rundballenpresse in Brand geraten

Ein mehrstündiger Einsatz hielt am Mittwochabend die Mitglieder aus den Ortsfeuerwehren der Gemeinde Dörverden in Atem.
Rundballenpresse in Brand geraten

Meistgelesene Artikel

Nouri ein Taktikfuchs?„Ich bin noch skeptisch“

Nouri ein Taktikfuchs?„Ich bin noch skeptisch“

Drobny wird schon früh gebraucht

Drobny wird schon früh gebraucht

Türken freuen sich zu früh auf Pizarro

Türken freuen sich zu früh auf Pizarro

Zehn Fakten zum Werder-Spiel gegen Hoffenheim

Zehn Fakten zum Werder-Spiel gegen Hoffenheim