Beide Teams in der Einzelkritik

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Tim Wiese: Vier Mal musste der Nationalkeeper hinter sich greifen und war am Bremer Debakel doch völlig schuldlos. Zudem parierte Wiese noch einen Torschuss von Müller und einen von Ribery. Doch das direkte Duell mit Butt im Kampf um das deutsche WM-Tor hat Wiese trotzdem verloren. Note 3
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Clemens Fritz: Der rechte Verteidiger zählte noch zu den stabileren Werderanern und war dafür verantwortlich, dass von Ribery in der ersten Halbzeit nur wenig zu sehen war. Mit zunehmender Spieldauer ließen aber auch bei Fritz die positiven Szenen nach, und er wurde – wie seine Mitspieler – von der Bayern-Offensive überrollt. Fritz hinderte Schweinsteiger nicht mehr am vierten Treffer des Abends. Note 3
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Per Mertesacker: Ein bitterer Abend für den Bremer Abwehrchef. In seinem ersten Finale verursachte er durch einen Handelfmeter das 0:1, auch beim zweiten Gegentor sorgte der Hüne mit einem verunglückten Kopfball-Abpraller für den endgültigen Genickbruch der Bremer. Note 5
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Naldo: Drei Tore hatte der zweite Abwehrhüne auf dem Weg ins Pokalfinale erzielt, doch in Berlin hatte Naldo genug damit zu tun, sich dem geballten Sturmlauf der Münchner zu erwehren. Es gelang ihm ohne größere Patzer, doch wirkliche Rettungstaten vermochte er auch nicht zu leisten. Note 4
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Sebastian Boenisch: Pasanens Ausfall wurde sein Glück – wie man es nimmt. Erst sein dritter Einsatz in diesem Jahr von Beginn an, und gegen Robben stand er dabei auf völlig verlorenem Posten. Eine Rettungstat auf der Linie wurde sein einziges Highlight an diesem Abend, ansonsten brauchte er links selbst „Rettung“ von seinen Mitspielern. Note 5
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Philipp Bargfrede (bis 54.): Machte in seinem ersten Finale eigentlich eine passable Figur. Sehr agil auf der zweiten Sechser-Position neben Frings, aber wirkliche Akzente konnte auch 21-Jährige nicht gegen die Übermacht setzen. Musste für den Wechsel des taktischen Systems weichen. Note 4
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Torsten Frings: Auch für Werders Kapitän war es ein frustrierendes Finale. Schweinsteiger führte ihm schmerzlich vor, wer der beste Sechser der Liga ist, und schließlich ging noch der Frust mit ihm durch. Der ruppige Einstieg gegen sein Pendant brachte Frings die Gelb-Rote Karte ein – zu Recht. Dass Frings an dieser klaren Entscheidung zweifelte, stand dem Routinier gar nicht gut zu Gesicht. Note 5
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Aaron Hunt (bis 45.): Ein wenig überraschend stand der Offensivposten in der Startelf, denn zuletzt zeigte Hunts Formkurve deutlich nach unten. Schaafs Entscheidung für ihn erwies sich als Fehler, den der Trainer zur Halbzeit korrigierte und das System wieder auf Raute umstellte. Note 4,5

Die Einzelkritik zum Finale von Werder Bremen gegen den FC Bayern München

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