Fröde will bei Werder eine Option sein

Der Minutensammler sagt St. Pauli ab

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Lukas Fröde

Bremen - Mit einem Bein war Lukas Fröde schon beim FC St. Pauli. Mit dem Zweitligisten gab es „das eine oder andere Gespräch“, berichtet der Werder-Profi, stellt aber zugleich klar: „Ich gehe davon aus, dass das Thema durch ist.“ Der 21-Jährige bleibt bei Werder Bremen, weil er dort in der Bundesliga gebraucht wird.

Viktor Skripnik hatte ihn am Wochenende in den 18er-Kader fürs Schalke-Spiel berufen – und ihn dann in der 84. Minute auch gebracht. „Das Vertrauen hat mich sehr gefreut“, sagt Fröde. Der Defensivjoker, der mit seinen 1,92 Metern ordentlich körperliche Präsenz mitbringt, half mit, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. „Ich versuche, Spielminuten zu sammeln“, sagt Fröde, der schon seit 2009 bei Werder ist. 14 Minuten in vier Spielen sind es bislang. Nicht gerade viel. „Die Nachspielzeit wird ja nicht mitgerechnet“, sagt Fröde und grinst. Natürlich will er mehr, „aber ich werde hier keine großen Sprüche klopfen“.

Fröde spielt am liebsten im defensiven Mittelfeld, kann aber auch als Innenverteidiger aushelfen. Ob seine Chancen durch den verletzungsbedingten Ausfall von Philipp Bargfrede gestiegen sind und durch eine Neuverpflichtung wieder sinken könnten, mag Fröde nicht bewerten: „Das ist nicht meine Sache. Ich will einfach nur eine gute Option sein. Dafür gebe ich Vollgas.“

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