Fritz gibt ein Versprechen

Bremen - Werder-Kapitän Clemens Fritz hat den Weggang von Sportchef Klaus Allofs gestern mit großem Bedauern registriert, gleichzeitig aber auch erklärt, „dass hier jetzt nicht gleich das Chaos ausbricht“.

Werder sei ein strukturierter Verein, in dem insgesamt viel Kompetenz vorhanden sei. Freilich würde Allofs eine Lücke hinterlassen, so der 31-Jährige: „Er war ein Stück weit ja auch das Gesicht von Werder Bremen. Klaus war sehr nah dran an der Mannschaft und hat ganz einfach gute Arbeit gemacht.“

Fritz ist fest davon überzeugt, dass der Club möglichst zeitnah eine geeignete Nachfolgelösung finden wird. „Die Verantwortlichen werden sich schon die richtigen Gedanken machen, das haben sie bisher ja auch gemacht“, sagte der Mannschaftsführer, der nach fünfwöchiger Pause wegen einer Sehnenverletzung in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen will. Und er verspricht für die Zeit nach Allofs: „Das wird auf die Mannschaft keine Auswirkungen haben, denn wir sind alle Profi genug, um damit richtig umzugehen. Der Ball wird hier in Bremen weiterrollen.“ · flü/csa

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